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MediaTech Con + CTPIX + VR Now 2018

CTPIX 2018, VR Now und MediaTech Con haben sich zu einem gemeinsamen Event in Potsdam-Babelsberg zusammengeschlossen.

Alljährlich findet der Technologiekongress CHANGING THE PICTURE in der Hauptstadtregion auf dem Gelände von Studio Babelsberg in Potsdam statt.

Diesmal haben sich für den Termin am 14. und 15. November 2018 auch die VR Now Con, Messe für Virtual Reality, und MediaTech Con, der Betreiber für future media technologies, zu einem gemeinsamen Event zusammengeschlossen, um die zukünftigen Anwendungen und das Know-how zur Gestaltung der Produktion und Distribution von Inhalten für TV, Kino und Internet den Teilnehmern des Kongresses präsentieren zu können. Hier der Teaser:

#Mtc #mtc2018 #ctpix #vrnow

CHANGING THE PICTURE wendet sich wie immer an internationale Teilnehmer aus den Bereichen Film, Fernsehen und digitale Produktion. Das Spektrum reicht von von Geschichtenerzählern über Produzenten und Kreativtechnologen bis hin zu Sendern und Verleihern. Die Konferenz begrüßt auch alle Medienschaffenden, die Videoinhalte für die digitale Industrie erstellen und vermarkten wollen.

mediatech con ist dagegen die wichtigste Veranstaltung für künftige Medien, die sich auch an andere Industrien richtet, für die Herstellung und Handel von wesentlicher Bedeutung sind. Die beiden Konferenzen Changing the Picture-Technology Conference und VR NOW Con & Awards sind Teil von #mediatech con und bieten eine gemeinsame Plattform mit bahnbrechenden Gesprächen und Workshops innerhalb eines zwei-Tages-Programms in Potsdam-Babelsberg als drei-in-in. - eine Veranstaltung zu den Schlagwörtern 360 Grad Kamera und Virtual Reality!

Besonders spannend dürfte der als “Fireside Chat” bezeichnete KI-Workshop mit der US-Politikerin Deb Rey werden, die mit RivetAI eine KI-Plattform für Content Hersteller leitet. Ihr Ziel: den Wirkungskreis von Storytelling zu erweitern und Produktionsprozesse effizienter zu gestalten. Ihre Werkzeuge unterstützen Produzenten vor allem dabei, Elemente der Pre-Production zu automatisieren und beispielsweise Drehbuchautoren in Echtzeit ihre Drehbücher zu visualisieren, wodurch sie gleich erkennen, wie einzelne Szenen das Gesamtkonstrukt der Geschichte beeinflussen.

Ein weiterer Programmpunkt ist die Debatte über eine europäische Antwort auf die Streamingdienste Netflix und Amazon Prime. Diese Diskussion wird vor dem Hintergrund stattfinden, dass BBC und ITV sich für den neuen Streaming-Service BRITBOX zusammenschließen und ProSiebenSat.1 mit Discovery Channel Deutschlands größte Streaming-Plattform startet.

Bei der VR NOW Con & Award geht es darum, wie Virtual Reality ins Kino gebracht wird. Wie man Geschichten in großen und frei begehbaren virtuellen Räumen erzählt. Am Abend des 14. November 2018 gehen dann zwölf Projekte gehen ins Rennen um die VR NOW Awards, die in vier Kategorien vergeben werden. Die Preisverleihung ist Teil der VR NOW Con & Awards im Rahmen der neugeschaffenen Konferenz für Medientechnologien der Zukunft MediaTech Con. Übrigens hat auch das „VR-Urgestein“ Kent Bye, Journalist und Macher des „Voices of VR“-Podcasts sein Kommen zugesagt.

Statement von Oculus Gründer:

»Aktuelle und kommende VR-Headsets wären selbst geschenkt nicht gut genug«

Palmer Luckey, Gründer von Oculus, zweifelt daran, dass VR-Brillen in naher Zukunft den Mainstream erreichen könnten. Dazu fehle es der Hardware an Qualität bei der VR-Erfahrung.

Aktuelle VR-Brillen wie die Oculus Quest haben laut Oculus-Gründer Palmer Luckey keine Chance, den Mainstream-Markt zu erobern. Demnächst geplante Veranstaltungen der Filmbranche in Lobby-Räumen der Kinos werden vermutlich kein Massenpublikum anziehen, sondern nur als Einmal-Event zur Vermarktung bestimmter Filme Aufmerksamkeit erregen.

Obwohl die einschlägigen Hersteller bereits VR-Brillen der zweiten Generation vorgestellt haben, hat die Technologie auch nach Jahren der Entwicklungszeit immer noch nicht den Mainstream erreicht. Und das wird nach Meinung von Oculus-Gründer Palmer Luckey auch noch eine ganze Weile so bleiben. Nur wenn die Hardware deutlich besser wird und mit gutem Content gepaart wäre, könnte es quasi über Nacht zu einer Massenmarkt-VR-Revolution kommen.

Bessere Hardware werde die Dauer bis zur Massentauglichkeit von VR viel stärker verringern als aggressives Marketing für bereits vorhandene Produkte.

Zumindest Oculus-Fans müssen auf deutlich »bessere Hardware« wohl noch etwas warten: Denn wie ComputerBase berichtet, wird Facebook im kommenden Jahr voraussichtlich mit der Oculus Rift S eine VR-Brille auf den Markt bringen, die nur leichte Hardware-Verbesserungen gegenüber der originalen Oculus Rift mit sich bringen wird.

Dabei setzen die Entwickler vor allem auf ein integriertes System für das HMD und ein Inside-Out-Tracking anstelle externer Sensoren. Auf diese Weise will Facebook offenbar die Zugänglichkeit der VR-Brille verbessern.

Pimax 8K - NextGen-VR mit extrem großem Sichtfeld

Gegenüber der sich seit 2016 auf dem Markt befindlichen aktuellen VR-Generation wie Oculus Rift und HTC Vive macht Pimax einen Sprung bei Auflösung (und damit dem störenden Pixelraster) und Field of View. Die Auflösung von 1080x1200 Bildpunkten pro Auge bei HTC Vive und Oculus Rift beziehungsweise 1440x1440 bei Windows Mixed Reality (WMR) von Lenovo & Acer und 1440x1600 bei Vive Pro und Samsung Odyssey steigert Pimax auf 2560x1440 bei der Pimax 5K+ und sogar 3840x2160 bei der Pimax 8K.

Das chinesische Startup Pimax versucht damit einen Angriff auf die etablierten Hersteller und liefert die ersten per Kickstarter finanzierten VR-Brillen namens Pimax 5K+ und Pimax 8K bereits seit Oktober 2018 aus. Die besonders hochauflösende VR-Brille »Pimax 8K« wurde zum Inbegriff der Hoffnung vieler VR-Enthusiasten durch eine starke Verringerung des störenden Screendoor-Effektes (SDE).

Zwar dauerte - wie bei Kickstarter-Projekten nicht ungewöhnlich - die Entwicklung deutlich länger als vorgesehen. Doch nun ist sie mit überarbeitetem Display lieferbar. Warum dies eine potenzielle zweite Generation Virtual Reality nach Vive und Rift ist, verraten die beiden aktiven VR-Youtuber Thomas Pörsch (VoodooDE) und Sebastian Ang (MRTV) hier auf YouTube und in einem Artikel auf Gamestar.

Allerdings mit einem Haken: Da die annähernd 8K hohe Auflösung der Pimax 8K jede aktuelle Grafikkarte stark überfordern würde, wird das Display intern ebenfalls mit 5120x1440 angesprochen und das Bild mittels eines integrierten Upscalers hochgerechnet - erst die zukünftige Pimax 8Kx wird auf den Upscaler verzichten.

Der Anschluss erfolgt über Displayport 1.2 und USB 3.0, zusätzlich ist am Kabel der Pimax-Brillen ein Stromanschluss für Netzstrom vorgesehen. Ein Alternativkabel mit Nvidias auf USB-C basierendem Virtual-Link-Anschluss soll im kommenden Jahr erscheinen.

Kopfhörer integriert das Unternehmen Pimax nicht, hier müssen eigene Headsets herhalten oder man muss auf den von Pimax angekündigten Kopfgurt (ähnlich dem Deluxe Audio Strap für das HTC Vive) warten.

Links: www.mediatech-con.de | www.changingthepicture.de | www.vrnowcon.io

Quellen: VR Nerds | Golem | Gamestar | Film & TV Kameramann | SteinbrennerMüller Kommunikation

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