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18. Filmplus – Festival für Filmschnitt und Montagekunst 2018

Fünfzehnmal Montagekunst im Kölner Museum Ludwig sowie zahlreiche Workshops an der Akademie.

Nach intensiv diskutierter Auswahl durch die Filmplus-Vorjurys gehen diesmal 15 Filme bei der 18. Ausgabe von Filmplus, dem Festival für Filmschnitt und Montagekunst, in drei Kategorien in die Wettbewerbe um die Schnitt Preise. Alle Filme werden während des Festivals vom 26. bis 29. Oktober 2018 in Köln gezeigt, anschließend sprechen die jeweils nominierten Editor*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz im Publikumsgespräch über ihre Arbeit.

Nachfolgende Editor*innen wurden von den Vorjurys für die von der Film- und Medienstiftung NRW mit 7.500 Euro dotierten Schnitt Preise Spielfilm & Dokumentarfilm ausgewählt.

Die Gewinner haben wir nachträglich farbig mit *Winner markiert.

Nominierungen Spielfilm:

Peter R. Adam für "HERRliche Zeiten" (R: Oskar Roehler)

Bettina Böhler für "Transit" (R: Christian Petzold)

Barbara Gies für "Das schweigende Klassenzimmer" (R: Lars Kraume)

Ingrid Koller für "Die beste aller Welten" (R: Adrian Goiginger) *Winner

Jan Ruschke für "Es war einmal Indianerland" (R: Ilker Çatak)

Nominierungen Dokumentarfilm:

Julia Drache für "True Warriors" (R: Ronja von Wurmb-Seibel, Niklas Schenck)

Andrea Herda Muñoz & Carlotta Kittel für "Er Sie Ich" (R: Carlotta Kittel)

Yana Höhnerbach für "Bruder Jacob" (R: Eli Roland Sachs) *Winner

Joana Scrinzi für "Gwendolyn" (R: Ruth Kaaserer)

Oliver Werner für "Bunch of Kunst" (R: Christine Franz)

Darüber hinaus gibt es die Nominierungen für den mit 2.500 Euro dotierten und durch das Land NRW ermöglichten Förderpreis Schnitt.

Nominierungen Förderpreis Schnitt:

Martin Arpagaus für "In Takt" (R: Johannes Bachmann)

Holger Bück, Martin Herold & Jonas Riemer für "Mascarpone" (R: J. Riemer)

Lara Cremer für "Rien ne va plus" (R: Sophie Linnenbaum)

Johannes Klais & Florian Pawliczek für "Fasse dich kurz!" (R: Johannes Klais & Florian Pawliczek) *Winner

Franziska Wenzel für "Berliner Beat" (R: Mareike Almedom)

Wie in den Vorjahren ehrt Filmplus ebenso das Lebenswerk einer herausragenden Editorenpersönlichkeit mit dem Ehrenpreis Schnitt, der diesmal an Norbert Herzner verliehen wird.

Ehrenpreis Schnitt:

Der Ehrenpreis Schnitt geht an den 1945 in München geborenen Editor Norbert Herzner, der seit Anfang der 1970er Jahre als Editor beim Bild- und auch beim Tonschnitt tätig ist. Die Auszeichnung wird am 29. Oktober 2018 im Museum Ludwig in Köln überreicht.

Bereits zur Festivaleröffnung am 26. Oktober 2018 hält Percy Adlon die Laudatio auf den Ehrenpreisträger. Im Anschluss wird die neue 4K-restaurierte Fassung von Adlons "Out of Rosenheim", die im Mai in Cannes vorgestellt worden war, gezeigt. Hier der Trailer:

Herzner fungierte hier ebenso als Editor wie in mehr als 50 weiteren Filmen, zu denen neben Fernseh- und Dokumentarfilmen auch Carl Schenkels Thriller "Abwärts" und May Spils Komödie "Wehe, wenn Schwarzenbeck kommt" gehören.

Über seine Arbeit sagt Herzner, der bei Filmplus am 28. Oktober 2018 unter dem Motto "Meet Norbert Herzner" zu einem weiteren persönlichen Gespräch zur Verfügung stehen wird: "Ich hatte das große Glück, dass ich immer wieder ganz andersartige Filme gestalten durfte. Ich liebe das Schneiden, es ist einfach Teil meines Wesens."

Neuerung: Die Filmplus Akademie.

Wie üblich ergänzen der jährliche Themenschwerpunkt mit Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Praxis-Panels sowie eine internationale Sektion das Festival für Filmschnitt und Montagekunst.

Als erste große Neuerung des diesjährigen Festivalprogramms wird außerdem auf die Filmplus Akademie verwiesen, eine Weiterbildungsinitiative, die am Freitag, den 26. Oktober 2018 im Vorfeld der Festivaleröffnung stattfindet.

Die Filmplus Akademie bietet sechs halbtägige Workshops, aufgeteilt auf die drei parallelen Programmschienen "Montagedramaturgie", "Gewerke im Dialog" und "Montage und Kommunikation" sowie eine ganztägige International Masterclass mit Job ter Burg (u.a. "Elle") zum Thema "The Bleeding Edge - Editing Sex and Violence"

"Es ist uns eine große Freude, mit der Filmplus Akademie einen langjährigen Wunsch nach qualitativ hochwertigen, inhaltlich-dramaturgisch und kommunikationsorientierten Weiterbildungsangeboten für Filmschaffende realisieren zu können. Dafür danken wir unseren Akademie-Partnern Stadt Köln und FFA ganz herzlich!", so das Festival-Team.

Während es anderswo bereits Seminarangebote zu technischen Neuerungen des Filmschnitts oder berufsständischen Themen gibt, liegt der Schwerpunkt der Workshops der Filmplus Akademie auf der Verbesserung im Verständnis benachbarter Gewerke füreinander, der Stärkung von Kommunikation und Rollenbewusstsein im Montageprozess und – an vorderster Stelle – im dramaturgischen Fokus und damit in Angeboten zu einem, wenn nicht sogar dem integralen Bestandsteil der Montage-Arbeit, dem Storytelling.

Kernzielgruppe dieses Weiterbildungsangebots sind Filmeditor*innen, Post Production Supervisors, Filmtonschaffende, Dramaturg*innen und Producer*innen und Gäste aus dem Regiebereich.

Infos unter: www.filmplus.de/filmplus-akademie.html

Link: www.filmplus.de

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