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Benefizkonzert: Public Viewing im Berliner Dom zur Langen Nacht der Museen

Public Viewing im Berliner Dom für das Benefizkonzert der Berliner Philharmoniker. - Außerdem Theaterprojekt von Filmregisseur Andreas Veiel in Kooperation mit dem Humboldt Forum.

Zur »Langen Nacht der Museen« und dem gleichzeitig stattfindenden Tag der offenen Baustelle im Schlüterhof des wieder im Aufbau befindlichen Berliner Schlosses, dem zukünftigen Humboldt Forum, geben die Berliner Philharmoniker unter Leitung ihres designierten Chefdirigenten Kirill Petrenko am Samstag, 25. August 2018, um 16 Uhr ein Benefizkonzert.

Um vielen weiteren Berlinerinnen und Berlinern und ihren Besuchern aus aller Welt ein Miterleben dieses herausragenden Musikereignisses zu ermöglichen, wird die Stiftung Humboldt Forum das Konzert der Philharmoniker als Public Viewing von 16-18 Uhr in den Berliner Dom übertragen. Der Eintritt ist frei! Das Konzert wird darüber hinaus im rbb-Fernsehen am Samstagabend um 22:15 Uhr gesendet.

Das Benefizkonzert der Berliner Philharmoniker im Humboldt Forum im Berliner Schloss unterstützt das erfolgreiche bürgerschaftliche Engagement für den Wiederaufbau der historischen Barockfassaden. Der Erlös aus den Eintrittskarten für das Konzert, das der Förderverein Berliner Schloss e.V. veranstaltet, kommt in vollem Umfang den Spenden für die Schlossfassaden zugute. Mit dem Public Viewing im Berliner Dom, für dessen Gastfreundschaft sich die Stiftung Humboldt Forum ausdrücklich bedankt, sollen aber viele weitere Besucherinnen und Besucher in den Genuss dieses außergewöhnlichen Musikerlebnisses kommen.

Hans Dieter Hegner,

Vorstand Bau/Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss:

„Die Tage der offenen Baustelle für das Humboldt Forum im Berliner Schloss finden im Jahr vor der Fertigstellung und Eröffnung des neuen großen Kulturhauses zum letzten Mal statt. Das Konzert der Philharmoniker im fast schon fertigen Schlüterhof ist der alles überragende Höhepunkt der Veranstaltung. Wir danken der Intendantin der Berliner Philharmoniker, Andrea Zietzschmann, und dem Geschäftsführer des Fördervereins Berliner Schloss e.V., Wilhelm von Boddien, für ihre wunderbare Initiative, mit dem Benefizkonzert ein positives Zeichen für den Erfolg und die Unterstützung der Spendensammlung zur Rekonstruktion der barocken Schlossfassaden zu setzen. Und wir danken ebenfalls sehr herzlich dem Vorsitzenden des Domkirchenkollegiums Dr. Volker Faigle, dass wir das Konzert in den Berliner Dom als Public Viewing übertragen dürfen. Die Konzertbesucher im Schlüterhof und beim Public Viewing im Berliner Dom werden ein herausragendes Musikereignis erleben und können sich schon jetzt von der Schönheit und Einzigartigkeit des neu entstehenden kulturellen Mittelpunktes auf der Spreeinsel begeistern lassen.“

Wilhelm von Boddien,

Geschäftsführer des Fördervereins Berliner Schloss e.V.:

„Und alle sind heiter: was für ein Glück! Das Konzert der Berliner Philharmoniker unter Kirill Petrenko ist eine Göttergabe für den Schluss-Spurt im Wiederaufbau des Berliner Schlosses. Wir können es kaum fassen und sind voll des demütigen Danks für dieses einmalige Geschenk!“

Andrea Zietzschmann,

Intendantin Stiftung Berliner Philharmoniker:

„Kirill Petrenko und die Berliner Philharmoniker freuen sich sehr, mit dem Konzert im Schlüterhof ein Zeichen für die internationale Verständigung der Kulturen ganz im Geiste der Humboldt-Brüder und des künftigen Forums in der Mitte Berlins zu setzen. Das Konzert auch als kostenfreies Public Viewing zu übertragen, war uns ein Herzensanliegen, und wir danken allen Beteiligten für die Realisierung dieses Vorhabens.“

Dr. h.c. Volker Faigle,

Vorsitzender des Domkirchenkollegiums:

„Wir freuen uns auf unseren neuen Nachbarn und sind neugierig auf ihn. Allen, die sich auf beiden Seiten verstärkt um eine gute Nachbarschaft der sich räumlich, inhaltlich und historisch nahestehenden Geschwister bemühen, ist eine glückliche Hand für ein segensreiches Tun zum Wohl unserer Stadt, unseres Landes und weit darüber hinaus zu wünschen.“

Schlüterhof, © SHF / Architekt: Franco Stella mit FS HUF PG

An den letztmalig veranstalteten Tagen der offenen Baustelle können Besucherinnen und Besucher durch die Passage zwischen Lustgarten und Breite Straße flanieren und erstmals die Schönheit der barocken Fassaden des Schlüter-Hofs in Gänze betrachten. Auch die noch leeren, aber bereits fertiggestellten Räume im zweiten Obergeschoss zeigen deutlich die großen Baufortschritte des vergangenen Jahres. Mitten im Prozess, mitten auf der Baustelle können Besucherinnen und Besucher Live-Musik, Tanz, Film, Live-Speaker, ein Kinderprogramm, also ein vielseitiges Angebot erleben. Und futtern und trinken kann man da auch!

Mit dem Humboldt Forum entsteht Ende 2019 ein neues kulturelles Stadtquartier in der Mitte Berlins. Durch das Zusammenführen herausragender Sammlungen mit bedeutenden Exponaten, darunter spirituelle Objekte und Kunstwerke aus Asien, Afrika, Amerika, sowie in vielfältigen Veranstaltungen regt das Humboldt Forum zu neuen Erkenntnissen über die Welt von gestern, heute und morgen an.

Akteure im Humboldt Forum sind federführend die Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss, die Stiftung Preußischer Kulturbesitz mit dem Ethnologischen Museum und dem Museum für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin, die Kulturprojekte Berlin mit ihrer »Langen Nacht der Museen« und das Stadtmuseum Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin. Bereits jetzt ist das Humboldt Forum mit einem breiten Programm an Ausstellungen, Diskussionen, Performances, Workshops, Filmen und künstlerischen Interventionen präsent.

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Eine Anmerkung zur »Langen Nacht der Museen«, die ebenfalls am Samstag, den 25.08.2018, von 16:00 bis 02:00 Uhr nachts stattfindet. Für ein Ticket können diesmal 80 Museen besichtigt und an rund 800 Events teilgenommen werden.

Von den sechs geplanten Routen, die wegen Bauarbeiten nicht mehr zentral vom Kulturforum aus mit Bussen der BVG bedient werden, sondern jetzt am Halleschen Ufer und an drei anderen zentral gelegen Plätzen starten, entfällt leider die Route 2.

Grund für den Ausfall ist der gleichzeitig stattfindende »Zug der Liebe«, ein Techno Umzug von Ravern im Stil der ehemaligen Love Parade, für die zahlreiche Straßen abgesperrt werden, sodass keine BVG Busse zu den anvisierten Orten durchkommen würden.

Um die an der Strecke liegenden Museen wie z.B. die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, die Stasi-Zentrale in der Normannenstraße, das Computerspielemuseum an der Weberwiese oder das Werkbund Archiv und das Museum der Dinge sowie das FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum besuchen zu können, wird die U-Bahn empfohlen, für die das Ticket ebenfalls seine Gültigkeit hat.

Weitere Infos und Tickets unter: www.lange-nacht-der-museen.de

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Welche Zukunft?! – Let Them Eat Money

Theaterprojekt von Filmregisseur Andreas Veiel

Im Rahmen der Koproduktion "Welche Zukunft?!" des Deutschen Theaters Berlin mit dem Humboldt Forum wird am Freitag, dem 28. September 2018, um 19:30 Uhr das Stück "Let Them Eat Money" auf der Bühne des Deutschen Theaters, Schumannstraße 13a, 10117 Berlin, zur Uraufführung gebracht.

Das Projekt für ein bedingungsloses Grundeinkommen von Filmregisseur Andres Veiel findet in Zusammenarbeit mit der Autorin Jutta Doberstein und Videoinstallationen von Daniel Hengst statt.

Vor einem Jahr starteten der preisgekrönte Autor, Film- und Theaterregisseur Andres Veiel und die Autorin Jutta Doberstein die Reihe Welche Zukunft?! als Koproduktion des Deutschen Theaters mit dem Humboldt Forum. In partizipativen Formaten brachten sie internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Bürgerinnen und Bürgern zusammen, um in den Themenfeldern Arbeit, Finanzen, Umwelt, Staat etc. Szenarien für die Zukunft zu entwickeln. Auf Grundlage dieser umfangreichen Recherche schrieben sie das Science-Fiction-Theaterstück "Welche Zukunft?! – Let Them Eat Money", das sich im Morgen mit dem Heute auseinandersetzt. Andres Veiel und Jutta Doberstein geht es um eine fluide Zukunft, die wir gestalten müssen, damit sie uns nicht nur einfach passiert. Welche Spuren verfolgen wir? Und welche hinterlassen wir?

Nach der Eröffnung des Humboldt Forums ist dort eine Abschlusskonferenz für das Projekt "Welche Zukunft?!" geplant.

Weitere Informationen unter:

welchezukunft.org | danielhengst.de/?/projekte

Tickets für die Uraufführung und für die zweite Aufführung am Mittwoch, dem 3. Oktober 2018 um 19 Uhr sind an den Theaterkassen und im Onlineshop des Deutschen Theaters erhältlich.

Link: humboldtforum.com/de

Quelle: Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss

Unter den Linden 3

10117 Berlin

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