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Zukunfttrends: HDR-Produktionen aus Berlin - Ultimate Screens in München

HDR von EclairColor kommt jetzt auch aus Deutschlands Hauptstadt.

Eclair, 1907 gegründet, ist eines der ältesten und renommiertesten, aber auch innovativsten Unternehmen der Film- und Fernsehbranche. Heute ist Eclair der Geschäftsbereich Content Services der französischen Ymagis Gruppe, dem führenden Anbieter von spezialisierten Dienstleistungen für das digitale Kino.

Inzwischen hat Eclair nach der Premiere in Paris-Vanves (Frankreich) auch für seinen zweiten Content-Services Lab in Berlin die EclairColor-Zertifizierung bekanntgegeben. Es sind die dba Eclair Studios der Christa Kistner Synchronproduktion GmbH in der Franklinstraße.

Mittlerweile wurden in der Hauptstadt auch schon zwei neue deutsche Filme nach den strengen HDR Vorgaben gemastert:

„So Was von Da“ von Jacob Lass (DCM), der seit Donnerstag, den 16. August 2018 im Kino läuft, und „Grüner wird’s nicht, sagte der Gärtner und flog davon“ von Florian Gallenberger, den Majestic am 30. August 2018 in die Kinos bringen wird. Hier vorab der Trailer:

Insbesondere bei letzterem kann man sagen, dass Gras auf der Leinwand noch nie grüner ausgesehen hat. Die spezielle HDR-Technik ("High Dynamic Range"), die auch bei 4K-TV-Geräten zum Einsatz kommen kann, ermöglicht in speziell ausgestatteten Kino einen deutlich höheren Farb-, Dynamik-, und Kontrastumfang als bei herkömmlicher Projektion. Dadurch werden vor allem in sehr hellen oder sehr dunklen Motiven mehr Details erkennbar.

Als erstes Arthaus Kino Deutschlands hatte im letzten Herbst das Berliner Hackesche Höfe Kino in allen seinen Sälen auf die HDR-Technologie von Eclair gesetzt. Wie die Tochter der Ymagis-Gruppe mitteilte, hatte man eine Vereinbarung mit dem Betreiber Timebandits GmbH & Co. Kinobetriebs KG geschlossen, alle fünf Säle seines Berliner Flaggschiffs noch im September 2017 umzurüsten.

Die Installationen in den Hackeschen Höfen erfolgte einschließlich der Sony Digital Cinema 4K SRX-R515P Projektionssysteme, wie wir am 20. November 2017 schrieben.

Mit der EclairColor-Zertifizierung durch die Installation der Sony Digital Cinema Projektoren wurde ein wichtiger Schritt für den Einsatz der EclairColor HDR Technologie in Deutschland vollzogen. Laut Michael Krauth, Country Manager für Eclair Deutschland, steht hierzulande auch bereits das größte Netzwerk von EclairColor HDR Leinwänden mit 57 Installationen in 33 Kinos bereit. Dazu gehören u.a. das Cinecitta‘ in Nürnberg, der Cineplex Titania Filmpalast in Berlin und zahlreiche CineStar Säle, die ebenfalls zur Ymagis-Gruppe gehören.

Michael Krauth: „Von nun an können wir das Grading und das Mastering von Inhalten in EclairColor HDR in der Hauptstadt machen. Dieser Standort wird es den Kreativen Teams ermöglichen, die Projekte und Chancen für HDR Contents deutlich weiterzuentwickeln.“

Link: www.eclair.digital/de/

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Münchner Mathäser jetzt mit Ultimate Screen von RealD.

Nach dem Umbau des Münchner Mathäser-Filmpalastes, dem größten Kinohaus der Bayerischen Stadt, verfügt der Premierensaal jetzt über eine Ultimate-Screen-Leinwand von RealD.

Auch die Kinokette CineStar, die in Deutschland zu den großen Majors der Multiplex-Kinos gehört, hatte im letzten Jahr die Kooperation mit der RealD 3D-Technologie und den entsprechenden 3D-Brillen verlängert, aber noch keine Ultimate Screens eingebaut.

Im Berliner IMAX, das sich ebenfalls im CineStar-Haus am Potsdamer Platz befindet, wird dagegen eine andere, aufwändigere 3D-Technik von Dolby verwendet und dementsprechend ist auch die extrem große Leinwand technisch anders aufgebaut. Im Gegensatz zu einer herkömmlichen, weißen Leinwand wird für das Laser-Projektionssystem im IMAX eine silberbeschichtete Leinwand verwendet.

Nun baut die Ultimate Screen von RealD auf ähnlicher Technologie auf, den RealD im Juni 2018 im Rahmen der CineEurope, Europas größter Kino-Messe, in Barcelona im Rahmen vorgestellt hatte. Hier ein kurzer Einblick von der Messe.

Der Technikdienstleister RealD entwickelt nämlich nicht nur Polarisationsbrillen, sondern bietet Lösungen für das gesamte Darstellungsverfahren an und hat nun im Münchner Mathäser-Kino, dem Flaggschiff der Kinopolis-Gruppe, die erste Ultimate-Screen-Leinwand in Deutschland installiert.

Gregory Theile, geschäftsführender Gesellschafter von Kinopolis: "Wir freuen uns, unsere starke Geschäftsverbindung mit RealD jenseits der Nutzung von 3D-Ausstattungen und Brillen zu erweitern. Es war und bleibt unser Ziel, unseren Kunden das bestmögliche Kinoerlebnis zu bieten, und die neue Ultimate Screen stellt den nächsten logischen Schritt in dieser Richtung dar. Diese Leinwand verbessert nicht nur das 3D-Erlebnis in einer bisher nicht gekannten Qualität, sondern lässt auch 2D-Filme endlich in völlig neuem Glanz erstrahlen."

Roger Harris, Managing Director (Europa/Mittlerer Osten/Afrika/Russland) RealD: "Wir sind sehr glücklich über die erste Installation unserer Ultimate Screen in Deutschland im (m) K6 im Mathäser in München. Es ist unser gemeinsames Ziel, dem Konsumenten ein nie vorher erlebtes Kinovergnügen zu bieten, und unsere brandneue, Augen-öffnende Leinwand-Technologie ist ein immenser Schritt, die Qualität von 3D, aber auch 2D-Filmen erlebbar zu verbessern. Das in Deutschland ohnehin starke 3D-Marktsegment wird einer weitere, beeindruckende Unterstützung erfahren."

Um das 3D-Kinoerlebnis in Zukunft noch klarer, ruckelfreier und tiefer zu gestalten, arbeiten Unternehmen wie RealD stets daran, bereits vorhandene Technologie zu verbessern. Wer seinen ersten 3D-Film IMAX oder auf einem Ultimate Screen gesehen hat, wird die Unterschiede zu einer herkömmlichen Leinwand sofort erkennen.

Die herkömmliche 3D-Projektion hat nämlich den Nachteil, dass der Lichtabfall durch die Polarisationsbrillen enorm ist, sodass die Bilder auf der Leinwand im Vergleich zum herkömmlichen Film nur halb so hell erscheinen. Zudem benötigen ältere Technologien zwei Projektoren, um die Bilder für das linke und rechte Auge unterschiedlich polarisieren zu können.

RealD hat dagegen eine Lösung parat, die 3D-Impressionen mit nur einem Projektor vor das menschliche Auge holen können. Interessant ist dabei, dass reguläre DLP-Projektoren lediglich mit einer speziellen Linse ausgestattet werden müssen, um den selben Effekt zu erzielen. Dazu ein Clip über die RealD 3D-Technik:

Beim Ultimate Screen von RealD kommen darüber hinaus die besonderen, silberbeschichteten Leinwände zum Einsatz, die ein noch besseres, gesättigtes Bild ermöglichen. Die neuen Silver Screens von RealD sind nämlich in der Lage, Licht viel stärker als bisher zu reflektieren. Im Vergleich zu alten Silver Screens, die übrigens in 233 Kinos in Deutschland eingesetzt werden, wirft der Ultimate Screen noch einmal doppelt so viel Licht zurück.

Für den Herstellungsprozess wird faktisch keine Farbe mehr verwendet. Vielmehr wird das Material nun mittels Rollen aufgeprägt. Lasertechnologie ersetzt beim neuen Produktionsverfahren zudem alte mechanische Perforierungen und ermöglicht somit winzige Löcher in der Leinwand, die gerade mal 0,15 Millimeter groß sind. Diese kleinen Poren sind übrigens dafür da, um den Sound der hinter der Leinwand befindlichen Lautsprecher durchzulassen. Die Löcher der älteren Silver Screens waren mit 1,5 Millimeter pro Pore um das 1000-Fache größer, wodurch die Leinwand weniger Licht reflektieren konnte. Allerdings ist der neue Ultimate Screen auch doppelt so teuer wie die alten Screens.

Link: www.reald.com

Quellen: Eclair | Trends der Zukunft | Blickpunkt:Film | Filmecho

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