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40. DIAGONALE '18 - in Graz / Österreich

DIAGONALE - Festival des österreichischen Films vom 13.-18. März 2018.

Österreichische Filme begeistern nicht nur auf internationalen Festivals wie der Berlinale, sondern auch in regulären Kinovorstellungen immer wieder auch das deutsche Publikum. Es ist der spezielle Humor der Österreicher, der auch beim Berliner Publikum gut anzukommen scheint.

Im letzten Jahr gelang im offiziellen Wettbewerb der »67. Berlinale« dem Regisseur und Schauspieler Josef Hader mit "Wilde Maus" im tiefen Schnee eines kalten Winters ein nackter Geniestreich.

Dieses Jahr ist er seit dem 8. März 2018 in "Artur & Claire" unter der Regie von Miguel Alexandre als zynischer Schauspieler wieder in deutschen Kinos zu sehen, der einen an Krebs erkrankten Selbstmordkandidaten mit makabren Humor darstellt, aber auf wunderbare Weise von seinem tödlichen Vorhaben abgebracht wird. In der Eingangsszene ist auch der aufgeweckte, inzwischen achtjährige Knabe (Jeremy Miliker), aus Adrian Goigingers preisgekröntem letztjährigem Werk "Die beste aller Welten" zu sehen. Hier der Trailer:

In den Wettbewerb der 40. Diagonale'18 in Graz hat es der Film leider nicht geschafft. Dafür begeisterte uns im Forum der 68. »Berlinale« Ludwig Wüsts "Aufbruch", der ebenso wie die schon mehrfach hochgelobte deutsch-englisch-österreichische Koproduktion "Western", die von der Berliner Firma Komplizenfilm gedreht wurde, im österreichischen Wettbewerb der Grazer Diagonale zu sehen sein wird.

Hier der Trailer von "Aufbruch", der ganz still daherkommt, während im Film selber ein Wortschwall an Kraftausdrücken das Publikum entzückt.

Und zur Erinnerung auch noch einmal der Trailer von "Western", über eine Gruppe von deutschen Fremdarbeitern in Bulgarien, bei denen es zu einem Eklat mit den Einheimischen kommt. Der Film von Valeska Grisebach kandidiert auch für den Deutschen Filmpreis, der am 27. April 2018 im Palais am Funkturm in Berlin verliehen wird.

Festivaltrailer der 40. DIAGONALE österreichweit in den Kinos.

Die in Wien lebende Filmemacherin, Performance- und bildende Künstlerin Katrina Daschner zeichnet für den Festivaltrailer der »Diagonale’18« verantwortlich, der in den österreichischen Kinos Lust auf die 40. Ausgabe der Diagonale'18 machen soll, die vom 13.-18. März 2018 in Graz stattfindet. Hier der Trailer:

Der Festivaltrailer ist eine Koproduktion von Diagonale und Kunsthaus Graz mit Unterstützung von The Grand Post – Audio & Picture Post Production.

„For Katrina Daschner, it’s always showtime. Das Spiel von Licht und Dunkelheit, Oberflächenglanz, das eigene Blicken und das Angeblicktwerden – unheimlich, spannend, erregend und irritierend: Mit Fragmenten aus ihrem experimentellen Kurzfilm Pfauenloch, der 40 Jubiläumsausgabe im diesjährigen Wettbewerbsprogramm der »Diagonale'18« seine Uraufführung feiert, reflektiert Katrina Daschner das Potenzial des Mediums Film, der magisch-fantastischen Projektionsflächen in der Kinohöhle, auf denen uns Schönheit und Schrecken, Lust und Angst begegnen.“

Filmladen Kollektiv –

Die Frühphase einer Institution zwischen Aktivismus und Autorenkino

Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des Filmladen Filmverleihs beleuchtet die Diagonale die Frühphase einer Institution, die Ende der 1970er-Jahre als Zusammenschluss von mehreren Persönlichkeiten entstand und die österreichische Filmbranche nachhaltig beeinflusste. Zum Kollektiv widmet sich den Filmladen-Gründungsmitgliedern Josef Aichholzer, Ruth Beckermann und Franz Grafl sowie Michael Stejskal, der später zur Gruppe dazu stieß.

Toni Schmale gestaltet den Großen Diagonale-Schauspielpreis.

Mit dem Großen Diagonale-Schauspielpreis würdigt die Diagonale Verdienste um die österreichische Filmkultur. Der Preis – ein Kunstwerk – wird jedes Jahr von einem/einer Künstler/in gestaltet. Wir freuen uns, dass Toni Schmale für die Gestaltung des diesjährigen Preises gewonnen werden konnte. Die in Wien lebende Künstlerin wurde unter anderem mit dem Otto-Mauer-Preis und dem Birgit-Jürgenssen-Preis ausgezeichnet. Toni Schmales Arbeiten sind hintergründige Studien, die eine radikale Kritik an sozialen Machtverhältnissen mit ihren stereotypen Geschlechterkonstruktionen und Erzählungen formulieren. Ihre Objekte – Fitnessgeräte, Folterinstrumente, Sexspielzeuge – sind ironische Überzeichnungen, die diese gesellschaftlichen Grenzen durchbrechen.

Die Gewinnerin des Großen Diagonale-Schauspielpreises 2018 wird Verena Altenberger für ihre Leistung in dem Wettbewerbsfilm der Diagonale’17 "Die beste aller Welten". Hier nochmals der Trailer:

Die Verleihung erfolgt im Rahmen der Diagonale'18-Eröffnung am 13. März 2018.

Das diesjährige Programm der Diagonale versammelt wieder einen repräsentativen Querschnitt des aktuellen österreichischen Filmschaffens und zeichnet damit ein Bild von überzeugender Vielfalt und Qualität. Jeder Film ist eine Auseinandersetzung mit dem Kino, mit Erzählweisen, jeder ein individueller Blick auf die Welt. Das produktive Aufeinandertreffen verschiedenster filmischer Formen sowie die persönliche Auseinandersetzung mit den Filmemacher/innen und ihren Arbeiten stehen dabei im Zentrum des Festivals. Das Ziel der Diagonale ist ein lebendiger Bezug zwischen Filmen und Publikum, ein offener, immer wieder überraschender Diskurs.

Aus jeweils rund 500 aktuellen Einreichungen herausragende Spiel- und Dokumentarfilme sowie die besten Kurz-, Animations- und Experimentalfilme und -videos wurden für die diesjährige 40. Jubiläumsausgabe 41 Spielfilme und ebenso viele Dokumentarfilme ausgewählt. Hinzu kommt noch einmal die gleiche Anzahl in der Programmgruppe »Inovatives Kino« und 20 Werke im »Special: Kein Schöner Land«.

Die Schiene »Zur Person« wurde 2018 einmalig in »Zum Kollektiv« umbenannt und enthält acht Werke des "Filmladens", während die Sektion »In Referenz« noch einmal 21 Werke zur Retrospektive des österreichischen Films zeigt.

Link: www.diagonale.at

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