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Filmfestival Cottbus präsentiert Spreewälder Filmsommer im August

Der Spreewälder Filmsommer präsentiert im August drei Filme in Luckau und Lübben sowie im Wasserschloss Groß Leuthen.

In Kooperation mit dem Filmfestival Cottbus und mit der Aquamediale präsentiert der Spreewälder Filmsommer auch im Ferienmonat August insgesamt drei Filme in seinen Stammspielstätten in Luckau und Lübben sowie im Wasserschloss Groß Leuthen.

Den Auftakt der Kinoabende bestreitet am 5. August 2017, um 21:00 Uhr, auf dem Luckauer Schlossberg der französische Spielfilm "DER HIMMEL WIRD WARTEN" von Marie-Castille Mention-Schaar. Hier der Trailer:

„Mit 'DER HIMMEL WIRD WARTEN' haben wir einen emotionalen Spielfilm zu einem hochaktuellen Thema in unserem Programm", erklärt der Vorsitzende des veranstaltenden Verein für Film- und Medienpädagogik Cottbus e.V., Andreas Stein.

"Marie-Castille Mention-Schaar erzählt bewegend, aber auch hoffnungsvoll von der Geschichte zweier Mädchen, die im Internet an islamistische Anwerber geraten und so Schritt für Schritt ihren Familien entgleiten. Gerade vor dem traurigen Hintergrund der aktuellen Geschehnisse im Irak, freuen wir uns, dass wir zu diesem Filmabend eine Gesprächsrunde mit Experten anbieten können, die uns einen Einblick in die Mechanismen der sozialen Netzwerke, in die Arbeitsweise der ISRekrutierung und die alltägliche Präventionsarbeit geben können“, so Andreas Stein weiter.

Festivalfeeling wird am 11. August 2017 im Wasserschloss Groß Leuthen im Rahmen des Kunst- und Kulturfestes aufkommen. Um 21:00 Uhr präsentiert der Spreewälder Filmsommer - in Kooperation mit der Aquamediale - den Gewinner des Jugendfilmwettbewerbs des 25. FilmFestival Cottbus: Theresa von Eltz´ tragisch-komischen "4 KÖNIGE". Hier der Trailer:

Das Spielfilmdebüt der jungen Regisseurin bildet nicht nur ohne Klischees die ganze Bandbreite der Gefühlswelt junger Menschen ab, sondern hinterlässt beim Publikum nach einer emotionalen Reise jede Menge Hoffnung und Optimismus. Theresa von Eltz wurde im vergangenen Jahr bei der Verleihung der Deutschen Filmpreise für "4 KÖNIGE" mit der „Lola“ für den Besten Spielfilm in Bronze geehrt.

Elisabeths Filmkritik:

Theresa von Eltz wechselte nach ihrem Geschichtsstudium an die NFTS in Beaconsfield mit dem Zielfach Regie. Bereits ihr erster Kurzfilm, "Gecko", wurde im Berlinale-Wettbewerb gezeigt. Für ihr Spielfilmdebüt tat sie sich mit Esther Bernstorff zusammen. Schwere Themen behandelte Bernstorff bereits in "Das Fremde in mir". In "4 Könige" treffen vier Jugendliche in der Psychiatrie aufeinander.

Es ist Weihnachten und die Station ist bis auf die vier verwaist. Realismus ist folglich nicht das Entscheidende. Viel zu spät erfährt man die Hintergründe. Fraglich bleibt natürlich die Entscheidung, einem Jungen mit Angstzuständen mit einem aggressiven Halbstarken zusammenzulegen, der sich nicht unter Kontrolle hat. Das Gegensätze sind gewollt und wohl auch von Nöten. Die Handlung dreht sich nicht um die Behandlung und die Medikation. Die Geschichte muss sich über die Darsteller tragen und das tut sie zum Glück auch. "Fack ju Göhte"-Chantal-Darstellerin Jella Haase, Paula Beer aus "Das finstere Tal", Shooting Star 2015-Jannis Niewöhner und Moritz Lau ("Stiller Löwe") entwickeln mit ihren so unterschiedlichen Figuren eine glaubhafte Beziehung zueinander. "4 Könige" ist ein Ensemblefilm, der gar nicht viel an Handlung braucht, ihre Gefühle zwischen Angst und Zutrauen bestimmt das Auf und Ab der Atmosphäre. Das für den Drehbuchpreis nominierte Projekt wurde in Hamburg und Umgebung realisiert. Und eins steht mal fest, Weihnachten muss man nicht feiern.

Elisabeth Nagy

Am Samstag, 12. August 2017, macht der Spreewälder Filmsommer zum zweiten Mal Station im idyllischen Lübbener Haus Burglehn. Ab 21:00 Uhr gibt es mit "PARADA" von Srdjan Dragojević den Publikumshit der Berlinale 2012 zu sehen. Hier der Trailer:

In seinem rasend komischen und politisch völlig inkorrekten Kinofest wird ein homophober Veteran des Balkankriegs zum Beschützer der ersten serbischen Gay-Pride-Parade und unverhofft zum Vorkämpfer für die Rechte von Homosexuellen.

„Auch hier können wir Dank einer begleitenden Gesprächsrunde für Toleranz, Vielfalt und Verständigung werben. Es wird also nicht nur herzhaft gelacht, sondern hoffentlich auch angeregt diskutiert werden und so zu einem einzigartigen Kinoerlebnis unter´m Sternenzelt. Mehr kann man sich von einem Kinoabend im Spreewald eigentlich nicht wünschen“, freut sich Andreas Stein.

Die Einnahmen aus den Veranstaltungen des Spreewälder Filmsommer investiert der Verein für Film- und Medienpädagogik übrigens in kulturelle Bildungsarbeit und Film-Workshops für Kinder und Jugendliche im Spreewald. Tickets für den Spreewälder Filmsommer sind für 5 Euro an der Abendkasse erhältlich. Kinder unter 14 Jahren zahlen keinen Eintritt.

Ausführliche Informationen zum Programm gibt es unter:

spreewaelder-filmsommer.de und hier auf Facebook.

Der Spreewälder Filmsommer wird unterstützt von der Stiftung Dahme-Spreewald der Mittelbrandenburgischen Sparkasse, der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung, dem Landkreis Dahme-Spreewald, dem Bündnis für Brandenburg, der Stadt Luckau und dem Trägerverein der Musikstiftung Brandenburg.

27. FilmFestival Cottbus

07.-12.11.2017

Web: www.filmfestivalcottbus.de

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