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MEDIA CONVENTION 2019 wieder zusammen mit der re:publica Konferenz & Festival

Sechste Ausgabe der MEDIA CONVENTION vom 6.-8. Mai 2019 im Station Berlin.

Diesen Montag startet im Rahmen der MEDIA CONVENTION Berlin (#MCB19) auch wieder die re:publica, eine Konferenz & Festival zur Digitalisierung der Gesellschaft wie es im Untertitel heißt. Die re:publica behandelt seit 2007 jährlich die Themen "Internet und digitale Gesellschaft".

Die #MCB19 findet vom 6. bis 8. Mai 2019 zum sechsten Mal gemeinsam mit der re:publica statt und erwartet rund 20.000 Besucher. Das online buchbare Ticket gilt für beide Konferenzen. In der STATION-Berlin am Gleis Dreieck wird es bei Europas wegweisendem Medienkongress wieder um aktuelle Fragen der Medien- und Netzpolitik, Markttrends, innovative Technologien und Entwicklungen der digitalen Mediengesellschaft gehen.

Etablierte Medienmacher*innen, Konsument*innen und junge Kreative diskutieren gemeinsam über die Zukunft der Medienbranche. Das Programm wird 3 Bühnen, rund 180 nationale und internationalen Top-Speaker und 70 Sessions bieten. Auf den Ausstellungsflächen und der Networking-Area können Besucher*innen sich mit Speakern und der Branche vernetzen.

Mit dem diesjährigen Thema "Playing for Keeps: Jetzt wird's ernst!" weist die #MCB19 auf die enormen wirtschaftlichen, regulatorischen und gesellschaftlichen Veränderungen hin, die die Digitalisierung mit sich bringt.

Die im Auftrag der Länder Berlin und Brandenburg gemeinsam vom Medienboard Berlin-Brandenburg (MBB) und der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) veranstaltete MEDIA CONVENTION Berlin (MCB) ist einer der führenden Medienkongresse in Europa.

Grußwort vom Regierenden Bürgermeister.

Zum Auftakt der #MCB19 wird der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, ein Grußwort sprechen. In der anschließenden Eröffnungs-Keynote spricht Malu Dreyer, Ministerpräsidentin und Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder, über die Gestaltung der digitalen Gesellschaft, Werte und Demokratie im digitalen Zeitalter, Medienvielfalt und den Umgang mit marktstarken digitalen Plattformen.

Zudem hat sich neben Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eine nie zuvor dagewesene Anzahl an weiteren Spitzenpolitikern angemeldet, u.a. Finanzminister Olaf Scholz, Arbeitsminister Hubertus Heil sowie Familienministerin Franziska Giffey.

Im Eröffnungs-Panel "Point of no Return - Going All In with Digital" geht es um den digitalen Paradigmenwechsel und die Integration von digitalen Geschäftsfeldern als Bestandteil von Unternehmensstrategien. Alina Fichter (Newsguard) spricht mit Nadine Bilke (ZDFneo), Dr. Holger Enßlin (Sky Deutschland), Dan Maag (PANTALEON Films, PANTAFLIX) und Eun-Kyung Park (ProSiebenSat.1 Media SE) darüber, wie es gelingen kann, ein komplettes Unternehmen auf Digital umzustellen.

Wie in einer Post-Rundfunk-Ära Auffindbarkeit, Meinungsvielfalt und ein demokratischer Diskurs gesichert werden können, diskutiert Moderator Joachim Huber (Tagesspiegel) mit Staatssekretär Thomas Kralinski (Bevollmächtigter des Landes Brandenburg beim Bund), Patricia Schlesinger (Rundfunk Berlin-Brandenburg), Tobias Schmid (Landesanstalt für Medien NRW), Eva Flecken (Sky Deutschland) und Marie-Teresa Weber (Facebook Germany) in der Session "Ende einer Ära. Wenn aus Rundfunk Medien werden". Jan Penfrat (European Digital Rights) leitet das Panel mit seiner Keynote über neue EU-Richtlinien für Plattformen und Intermediäre ein.

Hinter die Kulissen von High-End-Serienproduktionen können die Besucher*innen der MCB in diesem Jahr erneut bei der Session "TV Made in Germany - Meet the Team" blicken. Mit dabei ist das Team der neuen VOX-Eigenproduktion "Das Wichtigste im Leben", vertreten durch die Hauptdarsteller*innen Jürgen Vogel und Bettina Lamprecht, Hauke Bartel (VOX), Richard Kropf (Drehbuch), Laura Lackmann (Regie) und Lasse Scharpen (Bantry Bay).

Außerdem begrüßt die MCB Hauptdarstellerin Mai Duong Kieu, Lisa Blumenberg (Letterbox Filmproduktion), Caroline von Senden (ZDF Redaktion Fernsehspiel I) und Christian Zübert (Regie) vom Team "Bad Banks" sowie das Team von "Die Neue Zeit" mit den Hauptdarstellerin Anna Maria Mühe, Lars Kraume (Buch & Regie) und Thomas Kufus (Produzent).

Bundeskartellamtspräsident Andreas Mundt spricht im Panel "Big Tech im Check. Wettbewerb um Daten und Chancengleichheit im Netz" über das Facebook-Verfahren und Daten als Marktmacht-Faktor. Mit Justus Haucap (Institute for Competition Economics), Dennis Kaben (Google Germany), Holger Enßlin (Sky Deutschland), Katharina de la Durantaye (Europa-Universität Viadrina) und Journalistin und Moderatorin Vera Linß geht es im Anschluss um Chancengleichheit und einen fairen Wettbewerb um Nutzerdaten.

Fokus auf Podcast bei der diesjährigen MCB.

Ein Fokus der diesjährigen MCB liegt auf dem Thema Podcast. In der zweiteiligen Session "The Golden Age of Podcasting" spricht Tobias Bauckhage (Creators Media, Los Angeles) zunächst mit Joel Lovell (Pineapple Media) über die Historie des aktuellen Podcast-Booms in den USA. In einer zweiten Session diskutiert er mit Nick Quah (Hot Pod Media, New York) über die wirtschaftliche Seite des derzeitigen Erfolgs von Podcasts in den Vereinigten Staaten.

Gegen Fake News bei Social Media.

Im Panel "Medien, Manipulation und Microtargeting. Wie Social Media den Wahlkampf mit politischer Werbung dominiert" präsentiert Simon Hegelich (Technische Universität München) neben neuen Studienergebnissen zum Thema "Microtargeting in Deutschland und Europa" auch ein Online-Tool, das Einblicke in Wahlkampfaktivitäten auf Facebook, Twitter & Co. ermöglicht.

Im Anschluss diskutiert er mit Tabea Wilke (botswatch Technologies), Semjon Rens (Facebook Germany), Manon Metz (DIRK METZ Kommunikation), mabb-Direktorin Anja Zimmer und Journalist und Moderator Daniel Fiene darüber, wie politische Werbung in den sozialen Netzwerken umgesetzt wird und welche Herausforderungen sich für die Regulierung ergeben.

"The new abnormal: Hate, Fakes, Mobbing. Wie machen wir das Netz zu einem besseren Ort?" - Diese Frage stellt Moderatorin Nadine Kreutzer den Diskussionsteilnehmer*innen Alexandra Borchardt (University of Oxford), Teresa Bücker (Edition F), Markus Heidmeier (Kooperative Berlin) und Marco Holtz (Medienanstalt Berlin-Brandenburg), der in diesem Zusammenhang auch das Projekt "Verfolgen statt nur Löschen" vorstellt.

Spannende Geschichten für Virtual Reality.

Wie man gute VR-Experiences entwickelt und welche Geschichten wirklich geeignet sind für immersives Storytelling stellen Sven Bliedung (Volucap), Sebastian Sylwan (Felix&Paul Studios) und Karim Ben Khelifa (The Enemy) in der Session "VR & AR: The Art of Immersive Storytelling" vor.

Spielebranche als Motor der Wirtschaft.

Game Engines können mehr als Spiele: Schon längst werden sie in Industrie und Medienwirtschaft auch außerhalb des klassischen Gamings eingesetzt. Pascal Tonecker (Cryengine Enterprise Solutions), Andreas Suika (Unreal Engine Evangelist, Epic Games) und Thomas Bedenk (Exozet) stellen sich der Frage "What's in a Game? Spiel-Engines als Motor für Film, XR und Industrie".

Wie müssen humanistische Plattformen aussehen, bei denen der Mensch im Mittelpunkt steht? Das beleuchtet Philosoph und Sozialwissenschaftler Joe Edelman in seiner Keynote zum Panel "Designing better platforms. Was nachhaltige, humanistische digitale Plattformen auszeichnet". Moderator Daniel Budiman diskutiert anschließend mit Politikwissenschaftlerin Ingrid Schneider (Universität Hamburg), Philipp Otto (iRights.Lab) und Gesche Joost (Universität der Künste Berlin) über Werte und Prinzipien einer neuen Art von Plattform.

Goldene Zeiten für Nachwuchstalente.

Wie weit müssen Sender und Produzenten im "War for Talents" gehen? Die Frage danach, welche Arbeitsbedingungen Nachwuchstalente hinter der Kamera vorfinden sollten, um attraktiven, sinnvollen und diversen Content entwickeln und herstellen zu können, beleuchten Christian Rohde (UFA Fiction GmbH) und Grischa Böhmer (EPI, Winterclass - Serial Writing And Producing), Christine Tröstrum (Berlinale Talents) und Ben Gibson (dffb Serial Eyes und Next Wave) in der Session "Goldene Zeiten - aber wo ist der Nachwuchs?".

Die MCB19 wird vom Medienboard Berlin-Brandenburg und von der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) veranstaltet. Medienboard-Geschäftsführer Helge Jürgens erklärt:

"Bei der Digitalisierung geht es nicht mehr um ein Zusatzgeschäft. Digitale Geschäftsmodelle werden immer mehr zum Kerngeschäft der klassischen Medienunternehmen, ob am Streaming-, Film- und TV-Markt oder bei den großen Social-Media- und Gaming-Plattformen. Auf der MCB19 diskutieren wir mit den Protagonisten*innen der Branche, wie hoch deren Einsätze sein müssen, um am Markt bestehen zu können."

"Es wird ernst im Kampf um Medienvielfalt", so mabb-Direktorin Anja Zimmer. "Auf der MCB19 diskutieren wir darüber, wie wir weiter in einer vielfältigen, demokratischen Gesellschaft leben können. Dafür braucht es zum Beispiel wirksame Mittel, um die Meinungsfreiheit zu schützen und gegen Hassbotschaften vorzugehen. Es bedarf regulatorischer Mechanismen, um diskriminierungsfreien Zugang und Auffindbarkeit von journalistischen Inhalten zu sichern. Und schließlich brauchen wir Förderung für lokale Medieninhalte und Journalisten, die lokale Nachrichten in ländlichen Räumen veröffentlichen."

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg zu Gast mit zwei Panels.

Hat der Journalismus noch eine Zukunft, was muss der öffentlich-rechtliche Rundfunk gegen Fake News tun und wie wandelt er sich? Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) lädt auf der re:publica 2019 zu zwei Panels und dem #rbbTalkLab ein (6. bis 8. Mai 2019). Gemeinsam mit dem WDR präsentiert sich der rbb an einem eigenen Stand in der Station Berlin. Bei der Media Convention Berlin ist der rbb auf mehreren Panels vertreten. Die beiden Konferenzen finden gemeinsam statt.

rbb-Intendantin Patricia Schlesinger: "Die diesjährige re:publica ist mit dem Motto 'tl;dr' der Kraft der Recherche, dem Wissen und der Kontroverse gewidmet. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk setzt seit jeher dem 'kürzer, knapper, schneller' tiefgründige Recherche, Einordnung und Vielfalt entgegen und schafft so mit seinen Angeboten eine gemeinsame Verständigungsplattform zur Meinungsbildung der Menschen."

Panels zur Zukunft des Journalismus und der Medien Die Regeln für Rundfunk und Medien werden zurzeit neu gestaltet, sowohl in Deutschland als auch in der EU. "Ende einer Ära? Wenn aus Rundfunk Medien werden." ist das Thema des Panels am ersten Tag der re:publica mit rbb-Intendantin Patricia Schlesinger. Weitere Teilnehmer sind unter anderem der Bevollmächtigte des Landes Brandenburg beim Bund sowie für Medien und Internationale Beziehungen Thomas Kralinski, der Direktor der Landesanstalt für Medien NRW Tobias Schmid und die Public Policy Managerin bei Facebook Germany Marie-Teresa Weber. Joachim Huber, Leiter des Ressorts Medien beim Tagesspiegel, moderiert (Media Convention, 6. Mai, 13.45 Uhr, Stage 7).

"Hat der Journalismus eine Zukunft?" fragt das rbb-Panel mit Madsack-Chefredakteurin Digitale Transformation Hannah Suppa, dem Head of Yle News Lab Jukka Niva, dem Publizisten Andrzej Godlewski und rbb-Intendantin Patricia Schlesinger, moderiert von Max Spallek (re:publica, 7. Mai, 11.15 Uhr, Stage 5).

rbb-Programmdirektor Jan Schulte-Kellinghaus diskutiert mit dem Philosoph und Autor Philipp Hübl über die Entwicklungen in der Region: "Von Inselideen zu gemeinsamen Visionen - eine Medienutopie für Berlin-Brandenburg?" (Media Convention, MIZ-Panel, 7. Mai, 11.15 Uhr, Stage 7).

"Entlarven oder ignorieren - was müssen die Öffentlich-Rechtlichen gegen Fake News tun?" - diese Frage klärt das zweite rbb-Panel mit dem Journalist und Gründer von Übermedien Stefan Niggemeier, dem Leiter des ARD-Faktenfinders Patrick Gensing (tagesschau.de), der Social-Media-Strategin des rbb Anna-Mareike Krause, der ARD-Korrespondentin in Moskau Ina Ruck und rbb-Programmdirektor Jan Schulte-Kellinghaus. Teresa Sickert moderiert (re:publica, 8. Mai, 15.00 Uhr, Stage 5).

Künstliche Intelligenz und Big Data, Virtual Reality und der Druck auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk: Im #rbbTalkLab diskutieren die re:publica-Teilnehmer mit Expertinnen und Experten über alles, was das Netz, die Medien und die Gesellschaft bewegt. Dazu gibt es Workshops zu aktuellen Fragen der sozialen Welten, unter anderem mit tagesschau.de. Teresa Sickert und Konrad Spremberg führen durch die Themen - täglich im Stundentakt von 10.00 bis 18.30 Uhr in der Main Hall.

Alle Talks überträgt rbb|24 mit Untertitelung im Livestream. Dort findet sich auch das komplette Programm des #rbbTalkLabs. Das multimediale Nachrichtenportal begleitet die re:publica online mit einem ausführlichen Themenschwerpunkt unter: www.rbb24.de/republica

rbb-Intendantin Patricia Schlesinger stellt sich im #rbbTalkLab anhand des diesjährigen re:publica-Mottos der Frage: "Kürzer, knapper, schneller: Wie minimal wollen wir sein? - tl;dr für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk" (7. Mai, 13.00 Uhr).

Der Berliner Kommunikationswissenschaftler Prof. Dr. Martin Emmer berichtet über "Disruption in den Medien - Wie KI und Big Data den Journalismus verändern" (6. Mai, 12.00 Uhr).

Weit in die Zukunft blickt "VR-Experience - Unsere Stadt 2049" mit Bettina Oberhauser, HR, Projektleiterin "Unsere Stadt 2049" und Susanne Schatzinger, Fraunhofer IAO, Teamleiterin "Smart Urban Environments" (8. Mai, 13.00 Uhr).

WDR mit Themenschwerpunkt "Wissen und Medienkompetenz" Auf dem gemeinsamen Stand von rbb und WDR können die Besucherinnen und Besucher in der Workshop-Area von "Programmieren mit der Maus" erste Schritte im Coden #mausprobieren und so spielerisch Medienkompetenz erwerben.

Wissen als Schlüssel zu mehr Teilhabe im digitalen Zeitalter ist auch der Themenschwerpunkt des WDR bei der diesjährigen re:publica/Media Convention: Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim und WDR-Intendant Tom Buhrow fragen sich auf einem gemeinsamen Panel "Überall Wissen, aber was wissen wir wirklich?" (7. Mai, 10 Uhr, Stage 6), die VR/AR-Journalistin Stefanie Vollmann stellt die innovative Zeitzeugen-App "WDR AR 1933-1945" vor, und die "Quarks"-Redaktion zeigt, wie fundierte Wissensvermittlung in 59 Sekunden passt.

Darüber hinaus fragt sich "Monitor"-Moderator Georg Restle u. a. mit Marietta Slomka, wie Journalisten Relevanz im digitalen Zeitalter hochhalten (6. Mai, 15 Uhr, Stage 2). Und die Macher des Podcasts "Machiavelli" laden zur Live-Aufzeichnung ihres neuesten Gesprächs über Rap und Politik (6. Mai, 15 Uhr, Stage 2).

Links: www.mediaconventionberlin.com | re-publica.com

Quellen: ots by dpa | Tagesspiegel | Medienboard | rbb

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