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interfilm 33. Internationales Kurzfilmfestival Berlin

Stolze 60 Kurzfilmprogramme zeigt interfilm an 8 Spielstätten in 4 Stadtteilen Berlins vom 20.-26. November 2017. In weiteren drei Spielstätten werden ab 19.11.17 Kurzfilme für Kids präsentiert.

Eröffnet wird das 33. Internationale Kurzfilmfestival Berlin offiziell zwar erst am 20. November 2017, doch der Ableger »Kuki & Teen Screens« startet in der neunten Spielstätte seinen ersten runden Geburtstag und feiert seine 10. Ausgabe schon am Sonntag, den 19.11.2017, um 14:00 Uhr für die jüngeren Kurzfilm-Fans wie immer im Filmtheater am Friedrichshain Berlin. Hier der Trailer:

KUKI konnte außerdem zwei weitere Abspielstätten gewinnen: Das Kino im Zeiß Großplanetarium und City Kino Wedding.

Link: www.interfilm.de/kuki2017

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In den altehrwürdigen Hallen der Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz moderiert Chris Morrin unter der musikalischen Begleitung von Rakete Bangkok die Eröffnung der 33. Ausgabe von interfilm Berlin am Montag, den 20. Februar 2017 um 21:00 Uhr.

Vom 20.-26. November 2017 versammelt interfilm in 60 Programmen die wunderbare Vielfalt des internationalen Kurzfilms in diesem Jahr. Über 500 Filme sind in acht Berliner Spielstätten zu sehen. In sechs Wettbewerben werden Preise im Wert von insgesamt 32.000 Euro vergeben.

Länderschwerpunkte USA und Ex-Jugoslawien.

interfilm beleuchtet in diesem Jahr in einem der beiden Länderschwerpunkte das Kurzfilmschaffen junger wie etablierter Filmemacher*innen aus den USA. Die Focus On: USA Programme eröffnen abseits von Klischees eine ambivalente und zugleich unterhaltsame Perspektive auf das Land. Kurze Animationsfilme gewähren einen Eindruck von der Vielfalt einer unüberschaubar gewordenen Kreativszene, die Animationsgeschichte längst abseits von Pixar, Dreamworks und Hollywood schreibt. Die Realfilme zeigen wie nahe Auf- und Abstieg, Fortschritt und Finanzkrise, Rassismus und Menschlichkeit liegen können.

Im zweiten Länderschwerpunkt widmen wir uns mit dem Fokus auf Ex-Jugoslawien einer (Film-)Region, die nicht zuletzt ob ihrer Themen- und Formenvielfalt zu überzeugen weiß. Das liegt zum einen natürlich an der bewegten, eng miteinander verwobenen Geschichte des ehemaligen Vielvölkerstaates zwischen Konflikt, Abspaltung und den offenen Wunden durch den noch lange nicht überwundenen Balkankonflikt vor mehr als zwanzig Jahren. Die Region eint jedoch auch ihr einzigartiger, unerschütterlicher und stets unbeeindruckter Witz, ihr scharfer und kritischer Blick auf Kontinuität und Wandel - und ihr kreativer Umgang mit den Gegebenheiten zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Durch ein Mit-, Gegen-, und Nebeneinander haben sich so ganz unterschiedliche Filmsprachen entwickelt. In einer sehr bunten Film- und Programmauswahl - mit Spielfilmen jeden Genres, Dokumentarfilmen sowie Animationsfilm - möchten wir die kulturelle Vielschichtigkeit des Balkans in unserem Focus On: Ex-Yugoslavia vermitteln.

Europe Unknown - unbekannte Regionen in Europa.

Darüber hinaus blickt interfilm erstmals dieses Jahr mit »Europe Unknown« auf europäische Regionen, die vielen unbekannt sind. Im Blickpunkt steht diesmal mit den Sámi Shorts die Region Sápmi, welche sich über Norwegen bis nach Russland erstreckt. Reich an Traditionen, Musik und einer Vielzahl an Sprachen haben Sámis eine experimentierfreudige Filmsprache entwickelt, die Geschichten vom Kampf der Unterdrückung durch Regierungen erzählt. Auch der diesjährige LUX-Filmpreis des Europa-Parlaments ging vor wenigen Tagen mit "Sámi Blood - Sameblood" an einen langen schwedischen Spielfilm von Amanda Kernell über dieser Region.

Metropolis: Tel Aviv - zwei kulturelle Identitäten.

Außerdem widmet sich interfilm mit Metropolis: Tel Aviv in einem Sonderprogramm einer internationalen Metropole der Gegensätze. In dieser quirligen Stadt konzentrieren sich unterschiedliche Meinungen, Lebensweisen und Geschichten: Inmitten zweier kultureller Identitäten - hinter den alten Fassaden Jaffas und den modernen Tel Avivs wird ein Blick in die versteckten Ecken der Stadt geworfen.

Beckett on Film in der Volksbühne.

Unter der neuen Intendanz der Volksbühne gibt es erstmals neben der schon obligatorischen Eröffnungsnacht sowie der Nacht des abwegigen Films eine Kooperation, die sich inhaltlich mehr als bisher mit dem Theater befasst. Bei "Beckett on Film" kann man nämlich Becketts Kurzfilme und filmische Adaptionen seiner Theaterstücke auf großer Leinwand in der Volksbühne erleben. Das Programm beinhaltet sowohl Klassiker wie den selten im Kino gezeigten “Film” von Alain Schneider, der auf einem Drehbuch von Beckett basiert und den gealterten Stummfilmstar Buster Keaton in der Hauptrolle zeigt. Auch neuere Arbeiten wie “Breath”, der unter Regie des renommierten Künstlers Damien Hirst entstand, sind zu sehen. Moderiert vom irisch-deutschen Schauspieler John Keogh wird das Programm auch ein Q & A mit Walter Asmus zu dessen Kooperation mit Beckett beinhalten.

IC - Internationaler Wettbewerb.

Der Internationale Wettbewerb als Herzstück des Festivals zeigt auch in diesem Jahr wieder eine facettenreiche Auswahl internationaler und nationaler Kurzfilmproduktionen. Aus 6000 Einreichungen aus 120 Ländern gehen 71 Filme aus 39 Ländern um die 4 Preise ins Rennen. Die Auswahl, die in acht Wettbewerbsprogrammen präsentiert wird, zielt darauf ab, inhaltlich und stilistisch die globale Vielfalt des unabhängigen Kurzfilmschaffens widerzuspiegeln. Zwei der Programme widmen sich traditionell ausschließlich der Animation und zeigen die verschiedensten ästhetischen Stile und Erzähltechniken des internationalen Kurzfilms der letzten zwei Jahre.

Neben der diesjährigen Vielzahl an europäischen Filmen präsentiert der Internationale Wettbewerb ebenfalls eine Auswahl an Produktionen aus Nepal, Brasilien, Neuseeland, Australien, USA, China, Argentinien und Peru.

Zu Gast bei interfilm: Die Quay Brothers.

Weitere Höhepunkte des diesjährigen Festivals sind die Quay Brothers, die zu Gast sind beim interforum, der Plattform mit Fachprogrammen, und unter dem Titel »In Absentia & More« über ihren Film „In Absentia“ sprechen werden, den die beiden Stop-Motion-Künstler in Kollaboration mit Karl-Heinz Stockhausen, einem der bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts, realisierten.

Daneben ist Hope Hall - die ehemalige Chef-Videografin von Barack Obama ebenfalls zu Gast bei interforum, in dessen Rahmen sie eine Masterclass zum Thema Fake News mit dem Titel »Hope Hall. Up close with Barack Obama's videographer« leiten wird.

Die wunderbare Welt des Kurzfilms - Online!

Übrigens Oscar-Nominierte Filme, Berlinaleerprobtes und preisgekrönte Werke stehen nun auch bei der Berliner Streaming-Plattform realeyz.de zum Online-Genuss bereit.

Link: www.interfilm.de

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