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Gewinner: Studenten-Oscars, Marler Medienpreis für Menschenrechte, Filmfest Hamburg 2017

Doppelerfolg für deutsche Filmschulen bei den Studenten-Oscars: Baden-Württemberg und Hamburg haben gewonnen.

Die diesjährigen Studenten-Oscars wurden am 12. Oktober 2017 verliehen.

Bei der Zeremonie im Samuel Goldwyn Theater in Beverly Hills wurden 17 Filmemacher aus den USA und dem Ausland ausgezeichnet. Die Gewinner standen zwar schon vorher fest. Wer jedoch in den insgesamt sieben Kategorien jeweils Gold, Silber und Bronze erhält, wurde erst am späten Abend des 12. Oktober 2017 (Ortszeit Hollywood) bekanntgegeben.

In der Kategorie bester ausländischer Spielfilm setzte sich Katja Benraths "Watu Wote – All of Us" von der Hamburg Media School bei den Studentenoscars durch und gewann die goldene Medaille. Ihre Mitbewerber kommen aus der Schweiz und den Niederlanden. Insgesamt waren in den Kategorien »Internationale Dokumentation« und »Internationaler Kurz-Spielfilm« 1587 Filme eingereicht worden, von denen 89 von internationalen Lehreinrichtungen kamen. In den vergangenen Jahren konnten sich immer wieder deutsche Produktionen der Filmhochschulen gegen die internationale Konkurrenz durchsetzen.

Katja Benrath stand neben Jan-Eric Mack mit "Facing Mecca" von der Züricher Universität der Künste und Marit Weerheijm mit "When Grey is a Colour" von der holländischen Filmakademie auf der Gewinnerliste.

"Watu Wote – All of Us" wurde bereits mit dem Studio Hamburg Nachwuchspreis und dem Nachwuchspreis des Deutschen Kamerapreises ausgezeichnet und war in gleich zwei Kategorien für den First Steps 2017 nominiert, die sie beide am 18.09.2017 gewann. Mit dem Preis für den besten Kurzfilm beim Bermuda International Film Festival qualifizierte sich der Film außerdem für die Einreichung für den Kurzfilm Oscar. Hier der Trailer:

Synopsis:

Katja Benraths Abschlussfilm "Watu Wote – All of Us" spielt in Kenia und beruht auf einer wahren Begebenheit: Islamistische Terroristen griffen im Dezember 2015 einen Bus an. Ihr Ziel: Sie wollten alle christlichen Businsassen töten. Muslimische Mitfahrer versuchten, sie vor den Angreifern zu schützen. Das beispiellose Zeugnis der Menschlichkeit ging um die Welt.

Bei den Dreharbeiten seien immer wieder Dinge schiefgelaufen, erzählt Benrath gegenüber der Deutschen Welle: "Generatoren sind ausgefallen, die Kamera wurde uns gestohlen, der Hauptdarsteller ist in den Knast gekommen – es gab viele Momente, die uns trainiert haben, ruhiger zu bleiben."

In der Kategorie bester ausländischer Dokumentarfilm hat als einziger Beitrag "Galamsey – Für eine Handvoll Gold" von Johannes Preuss von der Filmakademie Baden-Württemberg gewonnen und setzte sich gegen zwei Produktionen aus Mexiko und Italien durch. Für Johannes Preuss war damit klar: Er wird bei der Verleihung mit einer Goldmedaille von der Bühne gehen. Denn in seiner Kategorie »Internationale Dokumentation« war er der einzige Preisanwärter. Die Studenten-Oscars haben nicht die Form der berühmten Statuette, sondern werden als Medaillen überreicht. Hier der Trailer:

Synopsis:

Johannes Preuss' Dokumentarfilm "Galamsey – Für eine Handvoll Gold" spielt auf dem afrikanischen Kontinent und thematisiert illegale Goldgräbergeschäfte in Ghana. "Die zentrale Frage des Films ist es, was es für die Menschen in einem Ort bedeutet, wenn sie auf einem riesigen Goldvorkommen leben", so Preuss im Gespräch mit dem Südwestrundfunk.

Als Stipendiat im Nachwuchsförderprogramm des Deutschen Entwicklungsdienstes war der 33-Jährige Fernsehjournalismus-Student auch als Berater eines Bürgerradios in Ghana tätig und arbeitete anschließend an Filmen für Projekte in der Entwicklungszusammenarbeit.

Die Gewinner werden in Los Angeles eine Woche lang verschiedene Branchenaktivitäten wahrnehmen können.

Hier alle Gewinner der Student Academy Awards im Überblick:

Alternative (Domestic Film Schools)

Gold: “Opera of Cruelty,” Max R. A. Fedore, New York University

Animation (Domestic Film Schools)

Gold: “In a Heartbeat,” Beth David and Esteban Bravo, Ringling College of Art and Design

Silver: “Cradle,” Devon Manney, University of Southern California

Bronze: “E-delivery,” Young Gul Cho, School of Visual Arts

Documentary (Domestic Film Schools)

Gold: “Hale,” Brad Bailey, University of California, Berkeley

Silver: “On Pointe,” Priscilla Thompson and Joy Jihyun Jeong, Columbia University

Bronze: “One Way Home,” Qingzi Fan, New York University

Narrative (Domestic Film Schools)

Gold: “My Nephew Emmett,” Kevin Wilson, Jr., New York University

Silver: “Mammoth,” Ariel Heller, University of Southern California

Bronze: “Who's Who in Mycology,” Marie Dvorakova, New York University

Narrative (International Film Schools)

Gold: “Watu Wote,” Katja Benrath, Hamburg Media School

Silver: “Facing Mecca,” Jan-Eric Mack, Zurich University of the Arts

Bronze: “When Grey Is a Colour,” Marit Weerheijm, Netherlands Film Academy

Animation (International Film Schools)

Gold: “Life Smartphone,” Chenglin Xie, China Central Academy of Fine Arts (China)

Documentary (International Film Schools)

Gold: “Galamsey,” Johannes Preuss, Filmakademie Baden-Württemberg (Germany)

Link: www.oscars.org/saa

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Marler Medienpreis Menschenrechte.

Der Marler Medienpreis Menschenrechte (m3) wird in Anlehnung an den Grimme-Preis von der deutschen Sektion von Amnesty International als undotierter Preis an Medienbeiträge vergeben, die „in außergewöhnlicher Weise das Thema Menschenrechte behandeln“. Seit 2012 wird der Preis jährlich abwechselnd Radio- und Fernsehbeiträge vergeben.

Artur (ATZE) Brauner zusammen mit der Kulturstaatsministerin Monika Grütters auf dem Produzentenfest 2017 (Foto © BAF)
Der Ehrenpreis des 10. Marler Medienpreis Menschenrechte geht dieses Jahr an Artur Brauner. Der 99-jährige Brauner wurde am Samstag, den 14.10.2017, für seine über 70 Jahre andauernde Arbeit geehrt, durch die er immer wieder an die Schrecken des Holocausts erinnert und dazu beigetragen hat, die deutsche Vergangenheit aufzuarbeiten.

Den Preis nahm am Nachmittag Artur Brauners Tochter, die Journalistin und Filmproduzentin Alice Brauner, stellvertretend für ihren in Berlin lebenden Vater im Rathaus der Stadt Marl entgegen.

Für den Marler Medienpreis Menschenrechte waren dieses Jahr knapp 100 Fernsehbeiträge von elf verschiedenen Sendern aus den Jahren 2015 und 2016 eingereicht worden. Hieraus hat eine Jury – bestehend aus Mitgliedern von Amnesty International – 15 Beiträge ausgewählt. Vergeben wurrde der Marler Medienpreis in fünf Kategorien: „Magazin Inland“, „Magazin Ausland“, „Dokumentation Inland“, „Dokumentation Ausland“ und „Film“.

Ein Sonderpreis ging an die ZDF-Spezialsendung „aspekte“ mit dem türkischen Journalisten Can Dündar aus dem November 2016, der unter anderem Themen wie Meinungs- und Pressefreiheit beleuchtet hat.

Die Nominierungen und Gewinner:

Kategorie „Magazin Inland“

• Monitor: Ein Problem, zwei Welten – Syrische Flüchtlinge in Deutschland und im Libanon (WDR)

• Panorama: Kriegskinder Deutschland 1945 – Syrien 2015 (NDR)

• Monitor: Afghanistans "sichere Gebiete" – Das zynische Spiel der Bundesregierung (WDR) *Winner

Begründung: Die Autoren Nikolaus Steiner und Jakob Paßlick zeigen darin, dass die vermeintlich "sicheren Gebiete" in Afghanistan, in die Bundesregierung Flüchtlinge abschiebt, keineswegs sicher sind.

"Dem Beitrag gelingt es dadurch in besonderem Maße, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass die Diskussion um Schutz und Asyl nicht allein aus einer innenpolitischen, sondern vor allem aus einer humanitären Perspektive geführt werden muss.", so die Begründung der Nominierungsjury.

Kategorie „Magazin Ausland“

• Monitor: Flüchtlinge unerwünscht - der schmutzige Deal zwischen der EU und der Türkei (WDR)

• Monitor: Hexenjagd in der Türkei? Erdogans harter Kurs gegen die Opposition (WDR)

• Kontraste: Tausende Flüchtlinge in Griechenland, von der EU vergessen (rbb) *Winner

Begründung: Der Film der "Kontraste"-Autoren Caroline Walter und Christoph Rosenthal schildert die Schicksale von syrischen und afghanischen Flüchtlingen, die in Griechenland in einer ausweglosen Situation unter katastrophalen Verhältnissen leben müssen. Die Autoren dokumentieren die Überforderung der griechischen Behörden bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise und die mangelnde Unterstützung durch die anderen EU-Mitgliedsstaaten. Zudem zeigt der Beitrag, wie afghanische Bürgerkriegsflüchtlinge systematisch benachteiligt werden.

Die Jury begründete ihre Wahl u.a. mit der aufgezeigten "differenzierten Darstellung der vielschichtigen Probleme, welche uns wegen der (...) offenkundigen Verletzung des Asylrechts durch die EU betroffen macht".

Kategorie „Doku Inland“

• Tödliche Exporte: Wie das G36 nach Mexiko kam (ARD, SWR)

• Protokoll einer Abschiebung (NDR)

• My Escape - meine Flucht (WDR) *Winner

Begründung: "Der Film schildert die Flucht nach Deutschland aus Sicht der Geflüchteten, indem er ihre Handyvideos und Interviews nach der Flucht kombiniert. Es bleibt ein starker Eindruck durch die Bilder der Fluchtwege sowie deren Beschreibung durch die geflüchteten Menschen, die solche Gefahren und Strapazen nicht ohne triftigen Grund auf sich nehmen. Fluchtursachen werden benannt und es berührt zu sehen, welch große Hoffnungen die jungen Menschen insbesondere auf Deutschland setzen. Der Film setzt einen Kontrast zu vielen Vorurteilen gegenüber Geflüchteten."

Buch und Regie: Elke Sasse; Redaktion: Jutta Krug (WDR), Hanne Kehrwald (DW), Frauke Sandig (DW)

Hier die komplette Doku auf YouTube:

Kategorie „Doku Ausland“

• Die Story im Ersten: Der Traum von Sicherheit (WDR)

• La Buena Vida – Das gute Leben (ZDF/ 3sat)

• Die Story im Ersten: Erstickt im LKW – Das Ende einer Flucht (NDR / WDR) *Winner

Begründung: Der Film schildert das Schicksal der 71 Flüchtlinge aus Afghanistan, Irak, Syrien und dem Iran, deren verwesten Leichnahme im August 2015 in einem Kühllaster auf einer Autobahn bei Wien entdeckt wurden. Das Autorenteam recherchierte auch im Netzwerk von Schleppern und Schleusern, lässt Ermittler und Anwälte zu Wort kommen.

"Akribisch wird ein Verbrechen aufgerollt und am Ende wissen wir, warum Flucht zur Todesfalle werden kann. Mörder, die mit Flucht Geld verdienen und Europas Politik der Abschottung zerreibt auch die, die überleben. Die Leistung des Beitrages ist auch, den Opfern die Anonymität zu nehmen, ihnen ein Gesicht zu geben", so die Begründung der Jury.

Hier der komplette ARD Beitrag auf YouTube:

Kategorie „Fernsehfilm“

• Die Kinder der Villa Emma (ORF / ARD-Degeto)

• Der Andere (ZDF)

• Meister des Todes - Ein Film über illegale Waffenexporte nach Mexiko. (SWR, BR, ARD Degeto) *Winner

Weitere Infos hier unter Amnesty International.

Links: www.m3-amnesty.de | www.amnesty.de

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Filmfest Hamburg vergab seine Hauptpreise am Samstagabend.

Schon am Freitag wurde beim 25. Filmfest Hamburg der Produzentenpreis vergeben, während die Hauptpreise erst am Samstagabend, den 14. Oktober 2017 folgten.

Selten hat es im Programm des Filmfests Hamburg so viele außergewöhnliche Filme gegeben wie im Jahr des 25. Jubiläums. Mehr als 100 nationale und internationale Spiel- und Dokumentarfilme präsentierte das Festival. Die Hauptpreisträger und weitere Wettbewerbsfilme der Festspiele von Cannes und Locarno sind gezeigt worden, ebenso die Publikumspreis-Gewinner aus Sundance und Toronto.

• Der mit 25.000 Euro dotierte Hamburger Produzentenpreis für die Auswahl »Europäische Kino-Koproduktionen« ging an die deutsche Koproduzentin Eva Blondiau (Colour of May, Köln) für ihren Film "ARRHYTHMIA" von Boris Khlebnikov, eine Koproduktion mit Russland und Finnland.

Die Jury (Renate Rose, ehemalige Geschäftsführerin der European Film Promotion; Michael Eckelt, Riva Filmproduktion; Hermine Huntgeburth, Regisseurin)  hat sich "in einen Liebesfilm verliebt, der eigentlich ein Trennungsfilm ist".

Hier der Trailer:

• Der Commerzbank Publikumspreis ging an "For Your Own Good" von Carlos Therón, Spanien. Hier der Trailer:

Synopsis:

Väter am Rande des Nervenzusammenbruchs: Arturo, Poli und Chus gehen durch eine schwere Phase – ihre Töchter haben sich verliebt. Selbstverständlich entsprechen die Auserwählten ganz und gar nicht den Vorstellungen der wertkonservativen Familienoberhäupter: ein Hippie mitDreadlocks, ein Taugenichts mit Drogenkontakten und ein Kunstfotograf mit Playboy-Allüren sollen die Zukunft ihrer Töchter sein? Niemals!

• Der mit 10.000 Euro dotierte Hamburger Sichtwechsel Filmpreis ging an "The Future Perfect" von Nele Wohlatz (Argentinien). Mit dem Sichtwechsel Filmpreis, gestiftet vom Auswärtigen Amt, zeichnet FILMFEST HAMBURG ab 2017 erstmals Regisseur*innen aus, die über nationale und kulturelle Grenzen hinweg in anderen Ländern arbeiten und Filme realisieren. Hier der Trailer:

Synopsis:

Die Chinesin Xiaobin ist 17 und spricht kein Wort Spanisch, als sie nach Argentinien kommt. Während ihre Familie in einer Parallelwelt lebt, will die junge Frau mit ihrer Umwelt kommunizieren und meldet sich in einem Sprachkurs an und greift dabei immer stärker in das Drehbuch des Films ein. The Future Perfect ist ein raffiniertes Spiel mit Zukunftsoptionen und möglichen Identitäten und geht auf eine reale Begegnung der Regisseurin und der Protagonistin in einem Sprachkurs zurück.

• Der mit 5.000 Euro dotierte NDR Nachwuchspreis ging an "Beach Rats" von Eliza Hittman aus New York. Die Auszeichnung geht seit 2012 an ein Langfilmdebüt oder eine zweite Regiearbeit. Hier der Trailer:

Aus der Jurybegründung:

"Die Geschichte fesselt in ihrer dramaturgischen Stringenz und psychologischen Stimmigkeit von der ersten Sekunde an. 'Beach Rats' versteckt sich nicht hinter ästhetischen Spielereien oder erzählerischen Skurrilitäten, sondern bezieht emotional Haltung und ist dabei so zärtlich, sinnlich, direkt, pulsierend und verletzlich, dass wir bewegt das Kino verlassen und uns bewusst werden, was Filmemachen bedeutet: Liebe zum Zuschauer."

In "Beach Rats" erzählt Eliza Hittman, die sowohl das Drehbuch schrieb als auch Regie führte, von dem Teenager Frankie (Harris Dickinson). Der einzige Ort, an dem er offen über seine sexuellen Wünsche sprechen kann, ist der Chatroom, in dem er nachts älteren schwulen Männern schreibt. Als er sich mit Leuten aus dem Netz zu treffen beginnt und seine Kumpels sein Geheimnis zu entdecken drohen, muss Frankie eine radikale Entscheidung treffen.

• Der Kritikerpreis ging an "Florida Project" von Sean Baker. Hier der Trailer:

Synopsis:

Die sechsjährige Moonee (Brooklynn Prince) lebt unweit des Disneylands im sonnigen Orlando und hat ein höllisches Temperament. Als Moonees Mutter (Bria Vinaite) die Miete für ihre kleine Wohnung nicht mehr zahlen kann und einer zwielichtigen Beschäftigung nachgehen muss, erhält sie Unterstützung vom Motelmanager Bobby (Willem Dafoe), der mit großem Herzen immer wieder Ordnung ins Chaos zu bringen versucht.

• Der Preis »Der politische Film der Friedrich-Ebert-Stiftung« ging an die Doku "The Wait" von Emil Langballe (Dänemark).

Synopsis:

Die 14-Jährige Rokhsar ist vor fünf Jahren mit ihrer Familie aus Afghanistan geflohen und lebt jetzt in einer dänischen Kleinstadt. Wie andere Jugendliche auch spricht sie mit ihren Freundinnen über süße Jungs und spielt Fußball im örtlichen Verein. Allerdings wurde ihr Asylantrag abgelehnt und die Abschiebung der Familie kann jederzeit erfolgen.

• Der Art Cinema Award des internationalen Verbands der Filmkunsttheater (C.I.C.A.E.) ging an "The Rider" von Chloé Zhao. Hier der Trailer:

Synopsis:

Nach einem Rodeo-Unfall muss sich Brady mit einer Metallplatte im Kopf abfinden. Viel schlimmer für den jungen Cowboy ist es aber, dass er nie wieder reiten darf. Für Brady bricht eine Welt zusammen. Hin- und hergerissen zwischen seinem alten und zukünftigen Leben muss Brady seine Identität neu ausloten.

Nachtrag:

• Der Michel Filmpreis des 15. Kinder- und Jugend Filmfests Hamburg wurde an "1:54" von Yan England aus Kanada vergeben, dessen Botschaft die Jugend-Jury nach eigenem Bekunden "von Anfang an sehr berührt" hat.

"In dem Film gab es viele emotionale Momente und die besonderen Themen waren: Mobbing, Cybermobbing, Freundschaft, Liebe und Freiheit. Die Themen wurden auf eine einfühlsame und ernste Art und Weise behandelt, so dass sie für uns alle nachvollziehbar und erfahrbar waren", so die Jury. Hier der Trailer:

Synopsis:

Tim ist ein begabter Läufer und interessierter Schüler. Doch in seiner Klasse trifft das auf wenig Verständnis. Insbesondere der nicht minder talentierte Sportler Jeff mobbt den 16-Jährigen extrem. Im letzten Schuljahr platzt Tim der Kragen und er holt zum Gegenschlag aus. Im Schulwettkampf tritt er gegen seinen Rivalen im 800-Meter-Lauf an, um ihm den Platz bei den Nationalmeisterschaften zu vermiesen. Allerdings weiß Jeff etwas von Tims Geheimnis. Wird das Mobbing jemals ein Ende haben?

Links: www.filmfesthamburg.de | www.michel-kinderfilmfest.de

Quellen: Blickpunkt:Film | filmecho | DW | SWR | Oscars | Amnesty | ARD | WDR | dpa | Filmfest Hamburg

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