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Festival del film Locarno feiert sein 70. Jubiläum

Locarno ist zum 70. Mal Gastgeber des wichtigsten internationalen A-Filmfestivals der Schweiz. (UPDATE)

Vom 2.-12. August 2017 findet zum 70. Mal in der italienischen Schweiz am Lago Maggiore das Festival del film Locarno statt.

Hauptpreis des Festivals ist der Goldene Leopard, mit dem der beste Spielfilm im offiziellen Wettbewerb prämiert wird. 2016 gewann „Godless” der Bulgarin Ralitza Petrova. Darin geht es um eine Betreuerin, die älteren Demenzkranken Ausweise stiehlt und damit auf dem Schwarzmarkt handelt.

Das Besondere von Lacarno sind neben dem offiziellen Wettbewerb die Freiluftveranstaltungen auf dem Marktplatz, der Piazza Grande, auf der rund 8.000 Besucher die Filme auf einer riesigen Leinwand sehen können.

Quelle: pardo.ch (Wikimedia Commons License)

Eröffnet wird das Festival am Mittwochabend mit der Uraufführung des Spielfilms "Demain et tous les autres jours - Morgen und alle anderen Tage" der französischen Regisseurin Noémie Lvovsky. Hier der Trailer:

Bis zum 12. August 2017 werden in verschiedenen Wettbewerben und Sektionen mehr als 300 Filme gezeigt.

Locarno ehrt Adrien Brody.

Beim Open-Air-Kino findet auch die Verleihung an die Ehrenpreisträger, u.a. an den US-Schauspieler Adrien Brody (44), 4. August 2017 statt, der den „Leopard Club Award 2017” vom gleichnamigen Verein erhält und persönlich entgegennehmen wird.

In den vergangenen Jahren ging der Preis, der jährlich an große Persönlichkeiten des Films vergeben wird, an Faye Dunaway, Mia Farrow, Andy García und zuletzt an Stefania Sandrelli. Oscarpreisträger Adrien Brody, der spätestens seit seiner Interpretation des Komponisten Wladyslaw Szpilman in „Der Pianist” (2002) bekannt wurde, ist einer der brillantesten Darsteller des amerikanischen Kinos und weit über Hollywood hinaus einer der vielseitigsten Schauspieler der Gegenwart. Anlässlich der Preisgala zeigt das Festival den Film noch einmal auf der großen Open-Air-Leinwand.

Carlo Chatrian, künstlerischer Leiter des Schweizer A-Festivals, freut sich: "Brodys Laufbahn ist ausgesprochen facettenreich, und er entwickelt sich immer weiter. Er arbeitet mit den größten amerikanischen Regisseuren, von Coppola bis Wes Anderson, von Malick bis Soderbergh. Brody ist sehr anpassungsfähig. Dank seiner Methode fühlt er sich in den unterschiedlichsten Genres wohl. Dennoch hat er, mehr als andere, mit einer bestimmten Rolle die Herzen des Publikums erobert. Er holte sich nicht nur einen Oscar, sondern verzauberte die Leinwand mit einer Figur, die zum Symbol für eine Tragödie wurde, die wir niemals vergessen dürfen."

Weitere Ehrungen für Jean-Marie Straub & Todd Haynes sowie für José Luis Alcaine, Nastassja Kinski und Mathieu Kassovitz.

Am 11. August 2017 wird Jean-Marie Straub im Rahmen der 70. Ausgabe des Locarno Festivals mit dem »Pardo d’onore Manor« ausgezeichnet. Der Regisseur, der den Preis ebenfalls persönlich auf der Piazza Grande entgegennehmen wird, ist international bekannt für seine filmische Rigorosität und die große Aussagekraft seiner Werke. Zu den wichtigsten Werken seiner langen Karriere zählen "Chronik der Anna Magdalena Bach" (1968), "Antigone" (1992) oder "Kommunisten" (2014).

Carlo Chatrian, künstlerischer Leiter des Locarno Festivals, meint: "Es ist eine besondere Ehre, das Werk und die Persönlichkeit Jean-Marie Straubs anlässlich der 70. Ausgabe des Festivals auszeichnen zu dürfen. Nicht nur wegen der engen Beziehung von Straub und Huillet zum Locarno Festival, sondern vor allem, weil ihre Werke untrennbar mit der modernen Filmgeschichte verbunden sind und noch immer einen unbestreitbaren Einfluss auf viele Regisseurinnen und Regisseure ausüben."

Auch der der US-Regisseur, -Drehbuchautor und -Produzent Todd Haynes wird mit dem »Pardo d'onore Manor« ausgezeichnet.

Anlässlich des 70. Jubiläumsfestivals wird neben seinem jüngsten Film "Wonderstruck" Haynes Debütfilm "Poison", mit dem er 1991 an dem Wettbewerb um den Goldenen Leoparden teilgenommen hatte, im Rahmen von Locarno70 gezeigt.

In der Nebenreihe zum Jubiläum des Festivals werden insgesamt elf Erstlingsfilme großer Regisseure aus den vergangenen 70 Jahren wie Éric Rohmers "Im Zeichen des Löwen", Raoul Ruiz' "Tres tristes tigres", Marco Ferreris "Die kleine Wohnung", Michael Hanekes "Der siebente Kontinent", Chadi Abdel Salams "Al-momia" und Adolfas Mekas' "Hallelujah - Die Hügel" in einer restaurierten Fassung zu sehen sein.

Darüber hinaus wird Nastassja Kinski »Guest of Honor« beim 70. Locarno Festival sein. Zu dieser Gelegenheit wird sie den Film "Cat People" (1942) präsentieren, Paul Schrader’s Remake des Horror Klassikers vom französischen Regisseur Jacques Tourneur, dem die diesjährige Retrospektive in Locarno gewidmet ist.

Am Donnerstag, 10. August 2017 verleiht das Locarno Festival auf der Piazza Grande dem Kameramann José Luis Alcaine den Vision Award »TicinoModa«. Mit diesem Preis werden Persönlichkeiten geehrt, die der Welt des Films durch ihr Talent neue Perspektiven eröffnen. José Luis Alcaine setzt bei seiner Fotografie auf kräftige Farben und eine starke Betonung der Formen. Trotz dieser extremen Kontraste bleiben seine Bilder stets glaubwürdig. Im Laufe seiner Karriere arbeitete Alcaine mit einigen der wichtigsten und einflussreichsten Grössen des spanischen und internationalen Films zusammen. So drehte z.B. insgesamt fünf Filme für Pedro Almodóvar.

Anlässlich der Weltpremiere des Films "Sparring" von Samuel Jouy zeichnet das Festival am Samstag, 5. August 2017 auf der Piazza Grande den Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor Mathieu Kassovitz mit dem »Exellence Award Moët & Chandon« aus.

Kassovitz, eine herausragende Persönlichkeit des französischen und internationalen Films, der bereits mit elf Jahren als Schauspieler in "Au bout du bout du banc" (1978) debütierte, ist einem breiten Publikum unter anderem durch seine Rolle des Nino Quincampoix an der Seite von Audrey Tautou in "Le fabuleux destin d’Amélie Poulain" (2001) von Jean-Pierre Jeunet bekannt. Er gilt als ein beliebter aber auch umstrittener Regisseur und ist zugleich Darsteller in mehreren Kultfilmen. Als Priester ist er ebenso glaubwürdig wie als Mossad-Agent. Als Boxer und Familienvater Steve Landry in "Sparring" überzeugt er ebenso wie kurz zuvor in "Happy End".

Die bisherigen Preisträgerinnen und –träger des Excellence Awards sind Susan Sarandon, John Malkovich, Michel Piccoli, Isabelle Huppert, Gael García Bernal, Juliette Binoche, Giancarlo Giannini, Edward Norton und 2016 Bill Pullman. Moët & Chandon unterstützt den Preis 2017 zum neunten Mal.

Starker deutscher Auftritt in Locarno.

Im Gegensatz zum ältesten Filmfestival der Welt, dem Internationalen A-Filmfestival von Venedig, der Mostra, welches direkt nach Locarno auf dem Lido von Venedig stattfindet, und bei dem diesmal kein deutscher Film im Wettbewerb zu sehen sein wird, ist das deutsche Kino beim diesjährigen Filmfestival von Locarno wieder sehr präsent. Insgesamt wurden 28 heimische Filme und Koproduktionen ins Programm aufgenommen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Nachwuchstalenten.

So geht im Internationalen Wettbewerb mit dem Drama "Freedom - Freiheit" von Jan Speckenbach (DE/SK, One Two Films, ZAK FILM Productions) junges deutsches Kino ins Rennen. In dem formal ungewöhnlichen Familiendrama spielt Johanna Wokalek („Die Päpstin“) eine junge Mutter, die Mann und Kinder verlässt, um ihre persönliche Freiheit zu finden. Ebenfalls im Internationalen Wettbewerb befindet sich der vom Medienboard Berlin-Brandenburg geförderte Dokumentarfilm "Good Luck" von Ben Russel über zwei Bergbau Genossenschaften.

Beim Freilichtkino um den begehrten Publikumspreis feiern "Three Peaks - Drei Zinnen" von Jan Zabeil (DE/IT, Rohfilm) mit Schauspieler Alexander Fehling, der einen Vater spielt, der auf ungewöhnliche Weise um die Zuneigung seines Sohnes kämpft, sowie "Iceman - Der Mann aus dem Eis" von Felix Randau (DE/IT/AT, Port au Prince Film & Kultur Produktion, Lucky Bird Pictures), eine Geschichte aus der Jungsteinzeit mit Jürgen Vogel als »Ötzi«, dem Mann, dessen mumifizierte Leiche 1991 nach mehr als 5000 Jahren aus dem Eis der Ötztaler Alpen in Südtirol geborgen wurde, ihre Weltpremieren.

In der unabhängigen Sektion Semaine de la Critique, organisiert vom Schweizer Verband der Filmjournalisten in Zusammenarbeit mit dem Festival, kommen in den Dokumentarfilmen "Das Kongo Tribunal" von Milo Rau (DE/CH, Fruitmarket Arts & Media) und "The Poetess" von Stefanie Brockhaus und Andreas Wolff (Brockhaus/Wolff, HFF München) aktuelle politische Themen zur Sprache.

Über "THE POETESS":

Zum ersten Mal in ihrem Leben wird die saudische Poetin Hissa Hilal, Hauptakteurin von "THE POETESS", die in ihrem Heimatland nie ohne Nikab vor die Tür geht, Europa und das Filmfestival im Schweizer Kanton Tessin besuchen, wo die vollständige Verschleierung in der Öffentlichkeit seit 2016 verboten ist.

Hissa schaffte etwas, was vorher noch keiner Frau gelang: Sie erreichte das Finale der Reality-TV-Show “Million’s Poet” aus Abu-Dhabi, ein Dichter-Wettbewerb mit einem Preisgeld von 1 Millionen Dollar, der von Männern dominiert ist. Vor 75 Millionen Zuschauern kritisiert Hissa, die in Abaya und Nikab gekleidet auf die Bühne tritt, in ihren Gedichten die patriarchale arabische Gesellschaft und prangert einen für seine extremistischen Fatwas berüchtigten Geistlichen an. Die Regisseure Stefanie Brockhaus und Andreas Wolff porträtieren in "THE POETESS" eine Frau, die furchtlos religiösen Fanatismus anprangert und für einen friedlichen Islam eintritt.

Auch bei den Kurzfilmen gibt es eine Reihe von Beiträgen aus Deutschland: Willy Hans zeigt "Das satanisch Dickicht – Drei" im internationalen Kurzfilmwettbewerb. Nadine Schwitters Werk "Und alles fällt" (Kunsthochschule für Medien Köln) läuft in der nationalen Konkurrenz. Darüber hinaus ist One Two Films aus Deutschland neben "Freiheit" mit einer weiteren Produktion im Festival vertreten, dem Kurzfilm "A Manifest for the Un-Communal" von Syllas Tzoumerkas (DE/IL) in Fuori Concorso. "Phantasiesätze" von Dane Komljen (DE/DK, Flaneur Films) ist in Signs of Life programmiert.

Eine komplette Liste der deutschen Filme und Koproduktionen in Locarno 2017 finden sie hier bei German Films.

Concorso internazionale

FREEDOM (FREIHEIT) by Jan Speckenbach (DE/SK, One Two Films, ZAK FILM Productions)

GOOD LUCK by Ben Russell (FR/DE, CaSk Films)

MRS. FANG by Bing Wang (FR/CN/DE, documenta 14)

DUTY by Annemarie Jacir (PS/FR/DE/CO/NO/QA/AE, klinkerfilm)

Piazza Grande

ICEMAN (DER MANN AUS DEM EIS) by Felix Randau (DE/IT/AT, Port au Prince Film & Kultur Produktion, Lucky Bird Pictures)

THREE PEAKS (DREI ZINNEN) by Jan Zabeil (DE/IT, Rohfilm Productions)

SICILIA! by Jean-Marie Straub & Danièle Huillet (IT/FR/DE)

Concorso Cineasti del presente

¾ by Ilian Metev (BG/DE, Sutor Kolonko)

LE FORT DES FOUS by Narimane Mari (FR/QA/GR/DE, Joon Film)

Pardi di domani: Concorso internazionale

THE SATANIC THICKET – THREE (DAS SATANISCHE DICKICHT – DREI) by Willy Hans

Pardi di domani: Concorso nazionale

FALLING (UND ALLES FÄLLT) by Nadine Schwitter (Academy of Media Arts Cologne)

Signs of Life

COCOTE by Nelson Carlo De Los Santos Arias (DO/AR/DE, Pandora Filmproduktion)

FANTASY SENTENCES (PHANTASIESÄTZE) by Dane Komljen (DE/DK, Flaneur Films)

Fuori concorso

NOTHINGWOOD by Sonia Kronlund (FR/DE, Made in Germany Filmproduktion)

Fuori concorso : Shorts

A MANIFESTO FOR THE UN-COMMUNAL by Syllas Tzoumerkas (DE/IL, One Two Films)

TSHWEESH by Feyrouz Serhal (LB/DE/ES/QA, Fiction 2.0)

Histoire(s) du cinéma: Pardo d’onore to Jean-Marie Straub

CLASS RELATIONS (KLASSENVERHALTNISSE) by Jean-Marie Straub, Danièle Huillet (DE/FR, Janus Film, 1984)

DER BRÄUTIGAM, DIE KOMÖDIANTIN UN DER ZUHÄLTER by Danièle Huillet & Jean-Marie Straub (Janus Film, 1968)

FROM THE CLOUDS TO THE RESISTANCE (VON DER WOLKE ZUM WIDERSTAND) by Jean-Marie Straub, Danièle Huillet (IT/DE/GB/FR, Janus Film, 1979)

FROM TODAY UNTIL TOMORROW (VON HEUTE AUF MORGEN) by Jean-Marie Straub, Danièle Huillet (FR/DE, Produktion Straub-Huillet,, 1996)

UNE VISITE AU LOUVRE by Jean-Marie Straub, Danièle Huillet (FR/DE/IT, Strandfilm, 2004)

Histoire(s) du cinéma: Leopard Club Award to Adrian Brody

THE PIANIST by Roman Polanski (PL/DE/FR/GB, Studio Babelsberg)

Histoire(s) du cinéma: Premio Raimondo Rezzonico to Michel Merkt

MAPS TO THE STARS by David Cronenberg (CA/FR/DE, Integral Film)

Histoire(s) du cinéma: Homage to Nastassja Kinski

PARIS, TEXAS by Wim Wenders (FR/DE/GB, Road Movies Filmproduktion)

Open Doors Screenings: Feature Films

SILENT WATERS (EWIG FREMD) by Sabiha Sumar (PK/FR/DE, Flying Moon Filmproduktion)

Prefestival

TWO SOLDIERS by Marco Tullio Giordana (IT/DE, Beta Film)

Semaine de la Critique

THE CONGO TRIBUNAL (DAS KONGO TRIBUNAL) by Milo Rau (DE/CH, Fruitmarket Arts & Media)

THE POETESS by Stefanie Brockhaus & Andreas Wolff (Brockhaus/Wolff, HFFF Munich)

Contact: Dennis Ruh

Das komplette Programm mit vielen Trailern, sortiert nach Sektionen, kann hier abgerufen werden. Die Übersicht über den internationalen Wettbewerb gibt es hier.

Olivier Assayas, Yousry Nasrallah und Sabine Azéma in der Festivaljury.

Wie immer finden sich hochrangige Namen in der Festivaljury. Die Jury des »Concorso internazionale« wird von Regisseur, Drehbuchautor und Filmkritiker Olivier Assayas geleitet, dessen Sils Maria mit Juliette Binoche am Festival von 2014 einen grossen Erfolg feiern konnte. Assayas gehört zu den erfolgreichsten Filmemachern der Gegenwart. In seinen Spielfilmen deckte er viele verschiedene Themen, Orte und Genres ab und vereinte geschickt formale Experimentierfreude mit erzählerischen Ansprüchen.

Den Vorsitz der »Concorso Cineasti del presente« übernimmt Yousry Nasrallah. Präsidentin der Jury »Pardi di domani« ist mit Sabine Azéma ein populäre Exponentin des französischen Films.

Die lange Geschichte des Festivals zeichnet sich nicht nur durch das Filmprogramm, sondern auch durch die zahlreichen Angebote des Austauschs und der Geselligkeit aus. Auf dem Programm vom 28. Juli, dem Beginn des Prefestivals, bis zum 13. August 2017 stehen 17 Abende mit Musik, Unterhaltung, kulinarischen Angeboten aus aller Welt und Marktständen. Ein Besuch lohnt sich aber auch außerhalb der Festivalzeit, wie unsere eigenen Aufnahmen aus dem Jahre 2007 vom Marktplatz und der Bergbahn zur »Madonna del Sasso«, die wir für das 61. Festival beigefügt hatten, bezeugen.

Erstmals geht das Locarno Festival in einem neuen Forum der Frage nach: "Was geschieht, wenn wir die Zukunft mitgestalten?" Gäste der ersten »Locarno Talks« sind unter anderen Carla del Ponte, Mitglied der unabhängigen internationalen UNO-Untersuchungs-kommission für Syrien, der preisgekrönte Architekt Diébédo Francis Kéré aus Burkina Faso, die kanadische Musikerin und Künstlerin Peaches und der englische Astrophysiker Ben Moore. Sie werden über das vielschichtige Thema «Heimat» aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln diskutieren.

Ein digitaler Wettbewerb für das Publikum.

Ein digitaler Wettbewerb soll dem Publikum eine Stimme und die Möglichkeit geben, einen Film, der das eigene Leben verändert hat, selbst nachzuerzählen. Mit #movieofmylife will das Locarno Festival jene Bilder in Erinnerung rufen, die uns einst so stark berührten, dass sie unser Leben oder zumindest unsere Sicht auf die Dinge nachhaltig verändert haben. Die Zuschauer sind eingeladen in einer Momentaufnahme jenen Film, der sie am meisten beeindruckt, überwältigt oder berührt hat, zu beschreiben. Der Film kann in jeder Sprache, mit einem Smartphone, Tablet oder auf originellere Art und Weise erzählt werden. Das Video sollte nicht länger als 70 Sekunden dauern. Einzige Bedingung: Der Titel des Films darf erst am Ende verraten werden.

Link: www.pardolive.ch

Quellen. BZ | Noise Film PR | Blickpunkt:Film | Filmfestival Locarno | Focus

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